Realitätsgestaltung

Wie ich – Thomas Klüh – dazu kam

Mittlerweile ist es kein Geheimnis mehr, dass sich jeder seine Realität, also das, was er erlebt, selbst gestaltet. Theorien, die das erklären, gibt es viele. Darunter ist natürlich auch viel Humbug zu finden, aber das ändert nichts an der Tatsache, dass es so ist. Einen sehr schönen Einstieg zu dem Thema Realitätsgestaltung bieten aus meiner Sicht der Film „Cosmic Ordering“.

Ich persönlich kam durch Bärbel Mohr mit der Realitätsgestaltung in Kontakt. Ich sah ein Interview mit ihr, in dem sie ihr Buch „Bestellungen beim Universum“ vorstellte. Was sie erzählte, war für mich unvorstellbar. Angeblich könne man jeden Wunsch beim Universum bestellen, und schon gehe er in Erfüllung. Ihre Darstellung war jedoch so überzeugend, dass ich mir das einmal genauer anschauen wollte. Ich begann zu experimentieren und bestellte mir, wie empfohlen, freie Parkplätze – und das schien wirklich zu funktionieren.

Nun dachte ich über weitere Bestellungen nach: Jetzt sollte es etwas Handfestes sein – eine Konzertgitarre, und zwar geschenkt. Am nächsten Tag kam eine Kollegin in mein Büro und sah mich an. Ich schaute fragend zurück und überlegte, was sie wohl von mir wollte – hatte sie möglicherweise vor, mir eine Gitarre zu schenken? Auf meine Frage hin sagte sie einfach nur „Ja“. Sie ärgerte sich nicht einmal darüber, wie ich so frech sein konnte, eine solche Frage zu stellen. Am nächsten Tag hatte ich dann meine Konzertgitarre.

In dieser Phase meiner bewussten Realitätsgestaltung war meine Motivation einfach nur der Spieltrieb. Eine E-Gitarre, ein Sportlenkrad, Bücher und vieles mehr – alles mit Erfolg. Dieser Erfolg brachte mich schließlich an einen Punkt, an dem ich mich an die großen Dinge wagen wollte. Zwanzig Millionen war mein bescheidener Wunsch. Ich spielte Lotto, denn das schien die einzige Möglichkeit, dies überhaupt zu erreichen. Genau zur selben Zeit bekam ich Ärger in meinem Büro, der immer heftiger wurde. Als ich überlegte, was tatsächlich vorging, erkannte ich, dass ich mir in Wirklichkeit gar nicht zwanzig Millionen gewünscht hatte, sondern viel eher, nicht mehr arbeiten zu müssen. Genauer gesagt hatte ich meine Unzufriedenheit mit meinem Job ans Universum geschickt – und erlebte prompt lauter Situationen, die mir erst recht das Gefühl gaben, nicht mehr arbeiten gehen zu wollen, sodass meine „Bestellung“ immer wieder bestätigt wurde, auch wenn ich mir das durchaus anders vorgestellt hatte.

Dabei fiel mir ein, dass ich vor einiger Zeit schon einmal eine ähnliche Situation erlebt hatte. Aus dem Nichts heraus hatte sich mein Umfeld sehr merkwürdig verhalten, und ich musste mich immer mehr anstrengen, um meinen Mitmenschen zu gefallen. Jetzt fragte ich mich, was ich mir zu jener Zeit gewünscht hatte: Ich wollte damals Telekinese lernen. Was konnte daran falsch gewesen sein? Mir wurde klar, dass es mir in Wirklichkeit gar nicht um Telekinese gegangen war, sondern lediglich darum, andere zu beeindrucken. Und genau dieses Bedürfnis hatte ich damals schließlich auch erlebt: Ich wurde abgelehnt und musste auf mich aufmerksam machen, damit mich überhaupt jemand wahrnahm. So war auch jener „Wunsch“ in gewisser Weise in Erfüllung gegangen, nur ging der Schuss nach hinten los! Es ist also die Motivation des Wunsches, die sich erfüllt – man bekommt durch die Realitätsgestaltung immer das, worauf man seine eigentliche Wahrnehmung richtet.

Meine ersten Gehversuche der bewussten Realitätsgestaltung waren nur Spielerei gewesen. Der Wunsch war damals nichts weiter als ein Wunsch. Wenn ich etwa die Gitarre nicht bekommen hätte, wäre ich nicht unglücklicher gewesen. Aber im Zusammenhang mit dem Wunsch, Telekinese zu beherrschen oder zwanzig Millionen zu besitzen, bekamen die Wünsche Bedeutung. Ich wollte etwas haben, damit ich künftig Unglück vermeiden könnte, ich wollte Ablehnung vermeiden. Meine Wahrnehmung war also auf Ablehnung ausgerichtet, die ich in der Folge auch erlebte.

Somit war schnell klar, dass ich mich zuerst um mein Glück und erst dann um meine Realitätsgestaltung kümmern sollte.

Wie die Realitätsgestaltung funktioniert

So, nun aber mal konkret – wie kann ich denn nun Kraft meiner Gedanken meine Realität gestalten?

Als Erstes muss man eine Souveränität erreichen, mit der man ab dann jegliche Lebenssituation bestmöglich bewältigen kann. Es geht mir bei Weitem nicht darum, immer zwanghaft glücklich sein zu müssen, sondern darum, in den kritischen Situationen, die momentan noch in meiner Realität auftauchen, so gelassen wie möglich zu bleiben und ansonsten einfach so oft wie möglich schöne Gefühle zu haben.

In den meisten Fällen, in denen wir unangenehme Gefühle bekommen, basieren diese Gefühle auf Informationen, die unsere Instinkte so verarbeiten, als würden wir noch in der Steinzeit leben , denn unser Emotionssystem entwickelte sich in einer Zeit, in der unser Lebensraum noch viel lebensbedrohlicher als heute aussah. Daher beruhen fast alle negativen Gefühle auf der Annahme, wir seien in Lebensgefahr. Ich denke, es wird schnell klar, wie sich die Realitätsgestaltung auswirkt, wenn ich mit Steinzeitgefühlen etwas beim Universum bestelle.

Deshalb ist es von immenser Bedeutung, unseren Instinkten erst einmal aufzuzeigen, wie die Welt von heute wirklich ist , um dadurch das Leben vollkommen anders zu bewerten. Mit dieser neuen Lebenseinstellung ist gewährleistet, dass jeder Wunsch ein Wunsch bleibt und nicht zu einem Zwang wird.

Auch von großer Bedeutung ist die Motivebene. Wie wichtig es ist, seine Motive zu kennen und zu steuern, bevor man sich um seine Realitätsgestaltung kümmert, ist, denke ich, aus meiner obigen Geschichte klar geworden.

Wenn diese beiden Bereiche „sauber“ sind, steht dem Spiel der bewussten Realitätsgestaltung nichts mehr im Wege!

Nun hört sich dies alles vielleicht ein wenig kompliziert an oder sieht nach einem langen Prozess aus – dem ist aber bei Weitem nicht so! Ich verspreche dir, das Ganze ist sehr einfach. In meinen Seminaren erlernst du Techniken, mit denen du all das hier beschriebene mit Leichtigkeit umsetzen kannst.

Du kannst deinen Instinkten genauso aufzeigen, dass du dich gerade nicht in Gefahr befindest, wie du deine Motive zu erkennen und zu steuern lernen kannst. Erlebe dann auf dieser Basis eine Methode, wie du deine Wünsche in die Realität holen wirst.

Die Welt ist bereits im Umbruch!

Viele interessante Beiträge zu diesem Thema findest du in unserem Blog in der Kategorie: Realitätsgestaltung

Direkt zu >>> Termine/Anmeldung

Emotionstrainer, Emotionstraining
Glück und Erfolg liegen in Dir.
Thomas Klüh Institut – Privates Institut für Persönlichkeitsentwicklung