Glückstraining

Der Begriff Glückstraining impliziert, dass wir unser Glück trainieren können. Bevor wir jedoch darauf eingehen, ob und wie man Glück trainieren kann, müssen wir zuerst den Begriff Glück definieren. Da diese Definitionen bei Wikipedia bereits ausführlich behandelt werden, gehe ich an dieser Stelle nicht mehr auf die Vielfalt der Bedeutungen des Wortes Glück ein.

Beim Glückstraining geht es ausschließlich darum, immer öfter und immer intensivere Glücksgefühle zu erleben. Dazu wird das Gehirn speziell auf diese Glücksgefühle trainiert. Es werden also gezielt die Gefühle trainiert, die ein glückliches Leben unterstützen. Dies sind zum Beispiel: Verbundenheit, Genuss, Spaß und Freude.

Wie bereits im Beitrag „Emotionstraining” erläutert, sind wir neurologisch in der Lage, Emotionen bzw. Gefühle gezielt anzusteuern und durch häufige Wiederholungen das Gehirn in diesem Bereich so auszubilden, dass diese Gefühle künftig einfacher abrufbar werden. Genau diese Neuroplastizität wird sich im Glückstraining zunutze gemacht.

Wohlgemerkt umfasst dies nicht nur Glücksgefühle im engeren Sinne, denn diese sind selbstverständlich nicht in jeder Situation angebracht. Vielmehr sollte ein ganzheitliches Glückstraining immer zum Ziel haben, die der jeweiligen Situation angemessenen positiven Emotionen hervorzurufen. Es geht also nicht um Dauereuphorie, nur noch lachend durch die Gegend laufen, glückselig in der Ecke sitzen und alles über sich ergehen lassen oder etwas in dieser Art. Es geht um angemessenes positives Erleben (und dementsprechendes Handeln) in jeder denkbaren Situation - dies beinhaltet z. B. auch Gefühle wie Zuneigung, Dankbarkeit, Mitgefühl, Zufriedenheit, innere Ruhe usw.

Des Weiteren sollte auch bei einem Glückstraining nicht vernachlässigt werden, eine emotionale Entwicklung anzustreben und dadurch einen gekonnten und vor allem bewussten Umgang mit seinen Gefühlen zu entwickeln.

Weitere Informationen gibt es auf der Seite Glückstraining.

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