Hohlwelttheorie

Hohlwelttheorie

Montag, den 21. April 2008 von Thomas Klüh

Es gibt seit Ende des 19. Jahrhunderts eine Theorie, die besagt, dass wir nicht auf einer Vollkugelerde leben, sondern im Innern einer Hohlkugel. Der bekannteste lebende Vertreter dieser Hohlwelttheorie ist Rolf Keppler, ein Nachfahre des berühmten Astronomen und Astrologen Johannes Kepler.

Besonders interessant ist aus meiner Sicht der Geradstreckenverleger. Man hatte eine absolut gerade Strecke 4,8 km mechanisch neben dem Meer verlegt. Von diesem Geradstreckenverleger wurde ca. alle 200 m zum Meer mit einem Theodoliten visiert. Der Vergleich ergab, dass sich das Meer nach oben und nicht nach unten wölbt. Mehr dazu hier:

Vor vielen Jahren habe ich hierzu einen Fernsehbericht gesehen, in dem ein Physiker erklärte, dass die Hohlwelttheorie aus physikalischer Sicht genau so plausibel ist, wie die Theorie, dass wir auf der Erdkugel leben. Danach beschäftigte ich mich ausgiebig mit diesem Thema und kam zu dem Schluss, dass die Holwelttheorie für mich wahrscheinlicher ist, als die herkömmliche Vollkugeltheorie.

Auf der Homepage von Rolf Keppler findest du etliche Berichte über Versuche, die dafür sprechen, dass wir auf der Innenfläche einer Hohlkugelerde leben und damit diese Theorie bekräftigen.
Artikel über die Hohlwelttheorie findest du unter: „Spektrum der Wissenschaft 1“, „Spektrum der Wissenschaft 2” und Werner Lang.

Es ist schon spektakulär, dass dort zwei Professoren (Norbert Treitz und Roman Sexl) erklären, dass es keinen Beweis dafür gibt, dass wir auf einer Vollkugelerde leben.

Auch interessant finde ich, dass seit einigen Jahren Gymnasiasten das Thema Hohlwelttheorie als Facharbeitsthema wählen können. Ich finde es großartig, dass man sich immer mehr für Dinge öffnet, die einem auf den ersten Blick vielleicht unlogisch vorkommen.

Wenn du gerne über den Tellerrand hinausschaust und vorgegebene „Wahrheiten” in Frage stellst, wird dir die Hohlwelttheorie ganz sicher gefallen. Aber Vorsicht, es besteht akute Verwirrungsgefahr.

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16 Reaktionen zu “Hohlwelttheorie”

  1. Tag der hohlen Welt | Hingucker

    [...] Hohlwelttheorie – richtig: Theorie der hohlen Erde - haben Elsa Laska hier und Thomas Klüh dort so ihre Probleme. Wir haben es eben bisher noch nicht so richtig gemerkt, dass wir nicht mehr in [...]

  2. Hohle Welt | Hingucker

    [...] Hohlwelttheorie – richtig: Theorie der hohlen Erde - haben Elsa Laska hier und Thomas Klüh dort so ihre Probleme. Wir haben es eben bisher noch nicht so richtig gemerkt, dass wir nicht mehr in [...]

  3. Riddschie

    Hmm, ich finde es ebenfalls interessant und erstaunlich , dass die Hohlkugel physikalisch lückenlos erklärt werden kann.

    Ich glaube aber definitiv nicht, dass 1897 korrekt gemessen wurde, sprich die Geradstrecke tatsächlich 100% gerade war. Welche Fehlmessung alleine ein einzelnes Sandkorn zwischen den Verbindungen hervorgerufen hätte, kann sich jeder selbst ausrechnen, bzw. es wurden schon genug Berechnungen dahingehend gemacht.

    Und an einem Strand halte ich es für mehr als nur wahrscheinlich, dass da bestimmt Millionen und Abermillionen von Sandkörnern zwischen den Streben waren… von den Messmethoden und -möglichkeiten 1897 (!!!) mal ganz abgesehen…

  4. Dietmar Heuel

    hallo,

    ich glaube, es gibt mehr Beweise für HOHLKÖPFE als für Hohlwelten. Wobei ich da keinen ZUsammenhang sehe. Was Rolf Keppler veröffentlicht, ist klug, interessant und gut recherchiert.
    Aber allein mir fehlt der Glaube, auch nach Lesen seiner vielen Meinungen, wobei mir auffällt, daß wirkliche Indizien oder gar Bewise rar sind. Die Geschichte von den Messungen an der Meeresgerade ist eines der immer wieder beschworenen “Beweise”. Ich frage mich aber z.B. woher die Hitze in der Hohlwelt kommt, warum es aber mit dem Stand der “Sonne”wechselnd DUNKELHEIT UND ABSOLUTE KÄLTE gibt ?
    Und die Schwerkraft , besser die Anziehungskraft in verschiedenen Raumbezirken und Erdt”teilen” verält sich ja auch n icht wie in einem geschlossenen Raum. Und der sog. Dopplereffekt läßt sich auch nur schwer mit der Hohlwelt erklären, usw.

  5. Erhard Griese

    Die theoretisch denkbare Hohlwelttheorie (die ich schon als Leser der Hefte von Alfred Müller-Murnau alias “Freder van Holk” als Jugendlicher kennengelernt habe) scheitert daran, dass sie Sonnen- und Mondfinsternisse und ihre Berechenbarkeit nicht erklären kann.

  6. Sonja Sula

    Was zeichnet denn das Weltraum-Teleskop Hubble aus den Tiefen des Weltalles auf ?Wenn auch die Hohlwelttheoretiker behaupten, diese Entfernungen gebe es nicht, weil alle Linien gekrümmt seien, so erklärt das nicht, dass offenbar die Lichtstrahlen aus der Vergangenheit des Weltalls aufgezeichnet werden (je weiter entfernt die Sterne sind, desto älter sind sie). Oder gibt es dafür eine plausible Erklärung ?

  7. Streng geheim

    Hallo
    Ich befasse mich seit einigen Jahren mit der Hohlwelt-Theorie und bin überzeug, dass diese mit Abstand die weit bessere Weltbilderklärung, als die kopernikanische ist.
    Je länger je mehr werd ich von der Hohlwelt-Theorie überzeugt wenn ich jeweils die Argumente der Gegner lese. Ein Grossteil davon hat’s ganz einfach nicht geschnallt um was es geht, ein weiterer Teil bringt gute Gegenargumente welche jedoch wiederum widerlegt werden können und der letzte Teil der Hohlwelt-Theoriegegner ist wenigsten fair, gibt zu dass sie andere Theorien vorziehen lassen aber die Hohlwelt-Theorie respektvoll als eine Theorie stehen.

    Netten Gruss
    Nichtspassendes

  8. Thomas Klüh

    Hallo Streng geheim,
    ich finde deinen Beitrag sehr wertvoll, aber warum gibst du dich denn nicht zu erkennen?
    Ich habe dies hier bewusst gefordert, da ich nur Kommentare haben möchte, zu denen der Autor auch wirklich steht. Du schreibst hier vom respektvollen Umgang, zu dem in meinen Augen auch gehört, dass man mit seinem Namen zu dem steht, was man schreibt.

    Liebe Grüße
    Thomas

  9. Rupert Bamschabl

    Es gibt ja einen schlüssigen praktischen Beweis für die Hohlkugeltheorie: wegen der Hohlkugel sind alle Schuhe immer vorne und hinten am meisen abgewetzt und nicht in der Mitte.

  10. Marc

    Es gibt einen Punkt der mich an allen Argumenten für die Hohlwelttheorie zweifeln lässt, und das ist folgendes:

    Es ist öffters vorgekommen, das Fluggeräte(weils einfach schneller ist) entlang des Äquators geflogen sind.

    Einmal rund herum und dafür nichtmal lange gebraucht haben (im verhältnis)

    Da der Umfang einer Kugel 2*pi*r ist und der Durchmesser 2*r ist klar das dieser Weg deutlich weiter ist als mitten durch die Erdkugel(hohlkugel….)

    Warum brauchen wir dann länger zum Mars, zur Sonne oder zu anderen Himmelskörpern, als um die gesammte Erde?

  11. Markus

    Meine Theorie geht genau anders, die Erde ist eine Hohlkugel aber wir leben auf der Außenseite

  12. Günter Adler

    Es ist für mich absolut eindeutig, dass wir in einer Hohlkugel leben. Meine Schuhsohlen krümmen sich immer nach oben!

  13. Jens W. Hafner

    Die Hohlweltheorie hat zweifelsohne ihren ganz besonderen Charme, ist sie doch, begegnet man ihr zum ersten Mal, ein echtes Aha-Erlebnis in Bezug auf die eigene geistige Trägheit, wenn es um Grundsätzliches geht. Ich habe tatsächlich bei meiner Erstbegegnung mit dieser Theorie einen gehörigen Schreck bekommen, versuchte mich in dieses neue Weltbild probeweise einzufühlen und kam für einige Tage in einen nicht geringen Stress,als mir zwischendurch immer wieder bewusst wurde WIE anders plötzlich alles wäre - obwohl sich in der Welt um mich herum doch gar nichs geändert hatte. Ausser eben meine Sichtweise derselben.
    Schwindelerregende Sache also, dieses angestrengte Weltbild-Bedenken….
    Aber zum Glück fiel mir schnell ein gutes Gegenargument zu dieser (ver-)störenden Theorie ein: Warum sollten die um die Innenwelt- Sonne kreisenden Planeten alle Kugeln mit Aussenfläche sein, während die Erde eine Hohlkugel ist? Im Sinne einer “planetaren Gleichberechtigung” und mithilfe von Occams Razor, sollte auch die Erde einen Aussenflächen-Kugel sein, da man ansonsten annehmen müsste, auch Venus, Mars und Konsorten wären innen hohl und kleine Kosmen mit eigener Sonne etc. - und dafür wäre nun wirklich zu wenig Platz, alles in allem! Zudem: Die Cluster-Theorie unseres Weltall-Modells ist ebenso “biologisch-freundlich” wie das von seinen Anhängern als solches proklamierte Hohlweltmodell.
    Nun, seit mir also einige Gegenargumente zugefallen sind, kann ich wieder ruhiger schlafen, unbesorgter denken und vor allem freier durchschnaufen, habe ich doch mit dem vertrauten alten Modell - wieder und nun noch ein wenig berechtigter - unendlich viel Raum über mir.
    Und nicht nur ein paar zugestopfte Hohlkugel-Kilometer…

  14. Michael W.

    Was aber ja eindeutig dagegenspricht, dass wir in der Innenseite einer Kugel leben, sind erstens Luftaufnahmen aus dem Weltall und zweitens Beobachtungen von vielen Himmelskörpern, die eindeutig nicht im Inneren der Kugel sind.
    Was für mich bedeutet, dass wir außerhalb der Kugel leben und im Übrigen halte ich die Genauigkeit des Geradstreckenverlegers für sehr fragwürdig aus heutiger technischer Sicht.

  15. marta hamsa

    UNGLAUBLICH!!!

    nach einigen erlesenen Zitaten von Herrn Keppler;kann ich nur sagen…Der Mann hat nie einen Beweis geliefert!! Für mich einfach keine Hohlweltnsondern Hohlkopf!!!!

  16. HeinrichM

    Hallo warum liest ihr euch nicht einfach mal an Buch durch,
    und trifft eure Meinung danach neu.
    von Johannes Lang - Die Hohlwelttheorie
    Kostenlos zum herunterladen bei Archive.org

    Viel Spaß damit!

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