Denkstruktur eines Reichen
Mittwoch, den 23. März 2011 von Thomas KlühDies ist der 11. Teil der Fortsetzungsgeschichte. Ich nehme mal andere Überschriften, die den Artikeln entsprechen
Die letzten Artikel gingen ja in die Richtung, ein Ziel zu definieren, das mich erfüllt, an dem ich wachsen kann, das mir Freude beschert und mit dem ich Gutes tun kann. Was ist aber aus dem Ziel geworden reich zu sein? Dazu erstmal etwas Theorie:
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Ich kenne Menschen, die sehr viel Geld verdienen und trotzdem ständig kurz vor dem Ruin stehen. Um reich zu werden nutzt es nichts, erfolgreich zu sein oder im Lotto zu gewinnen, wenn man nicht gleichzeitig seine Glaubenssätze, Identifikationsmuster, Prägungen, Denkmuster, etc. ändert. Wer zum Beispiel den Glaubenssatz hat, dass Geld Energie ist, wird es niemals schaffen, reich zu sein.
Ich habe einen Freund, der den Glaubenssatz pflegt, dass Geld auf dieser Welt begrenzt ist und wenn jemand viel Geld hat, jemand anderes dafür arm sein muss. Dieser Freund verdient richtig viel Geld. Nun steckt er natürlich in einem Dilemma. Er verdient viel Geld und kann dadurch kaum verhindern, dass er im Laufe der Zeit reich wird. Nun meldet sich unterbewusst sein Gewissen und flüstert ihm ins Ohr, dass er verantwortlich für die Armut anderer sei. Um dies zu vermeiden wird nun vom Unterbewusstsein ein Sabotageprogramm aktiviert. Genau so ist ihm vor kurzem folgendes passiert: Sein Unterbewusstsein hat ihn eine drastische Fehlentscheidung treffen lassen, sodass er betrogen wurde und alles verloren hat. Das ist das tückische mit den Bauchentscheidungen. Diese Entscheidung hat sich vollkommen gut angefühlt, da es für das Unterbewusstsein ja genau das war, was es wollte - nämlich alles verlieren um dadurch zu verhindern, ein schlechter Mensch zu sein. Nun geht er vor Gericht, um dafür zu kämpfen sein Geld zurück zu bekommen. Aber sein Unterbewusstsein war ja gezwungen, diese Fehlentscheidung zu treffen, sein Geld einem Betrüger anzuvertrauen, da er in seiner Denkstruktur ansonsten für das Elend anderer verantwortlich wäre. Und so lange er an seinem Glaubenssatz festhält, werden seine Entscheidungen und seine Realitätsgestaltung immer dafür sorgen, dass er nichts hat. Er wird sich den falschen Anwalt aussuchen oder an den falschen Richter geraten. Hm wieso falsch? Aus Sicht seines Unterbewusstseins in Verbindung mit seinem Glaubenssatz gerät er an den richtigen Anwalt und den richtigen Richter, die beide dafür sorgen, dass er sein Geld nicht zurück bekommen wird.
Es sind natürlich nicht nur die Glaubenssätze, die uns im Weg stehen oder uns unterstützen können. Auch die Art zu denken wirkt sich unmittelbar aus. Alleine der Gedanke: „Das kann ich mir nicht leisten”, wirkt wie eine Selbsthypnose und hat fatale Folgen für den Wohlstand. Viele denken diesen Satz ab und zu und verhindern alleine damit, dass sie jemals Geld haben werden. Robert sagt das nie und würde es auch nie sagen, egal in welcher finanziellen Situation er wäre. Er denkt einfach nicht so! Er hat eine komplett andere Denkstruktur als arme Menschen oder Mittelständler. Nun werden viele sagen, dass er es auch leicht hat, anders zu denken. Blödsinn! Er denkt nicht anders, weil er reich ist, er ist reich, weil er anders denkt.
Das Blöde an der Sache ist nur, dass sich die Meisten mit den Menschen umgeben, die ähnlich denken, wie sie. Wenn man sich einen Rat holt, dann bei jemandem, der genauso tickt wie man selbst. Damit kommt man natürlich kein bisschen weiter.
Und dann sind da noch die Identifikationsmuster. Wie haben meine Eltern gelebt? Wie wirkt sich das auf mich aus? Lebe ich deren Leben nach? Oder aus Trotz genau das Gegenteil?
Auch die Prägungen wirken sich unmittelbar aus. Welche Erfahrungen hat man zu dem Thema gesammelt?
An dieser Stelle wird klar, dass der finanzielle Erfolg unabhängig vom beruflichen Erfolg betrachtet werden muss.
Fortsetzung folgt.
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