Dankbarkeit und Stolz
Dienstag, den 15. April 2008 von Frank FäderHallo, hier schreibt Frank und ich bin der Dritte im Bunde. Wenn du mich noch nicht kennst, findest du hier mehr über mich. Ich freue mich, dir in Zukunft in diesem Blog viele Fakten, Ideen und Erkenntnisse anzubieten, die allesamt dazu beitragen sollen, deine emotionale Entwicklung zu fördern.
Beginnen möchte ich heute mit einer nützlichen Einordnung von Dankbarkeit und Stolz. Thomas hat zum Thema Dankbarkeit ja schon zwei Beträge geschrieben (Dankbarkeit, Dankbarkeit 2), und ich möchte dem gern noch einen weiteren Gedanken hinzufügen.
Ich habe mir oft überlegt, wie ich dahin gekommen bin, wo ich jetzt stehe. Habe ich das ausschließlich mir selbst zu verdanken? Meinem Willen, meinem Einsatz, meiner Bereitschaft, Niederlagen einzustecken usw.? Dann hätte ich doch das gute Recht, stolz auf mich zu sein, oder?
Aber Moment… Ich hatte ja schließlich auch hervorragende Ausgangsbedingungen: Ich war immer gesund, bin von meinen Eltern nach Kräften gefördert worden und lebe in einer Gesellschaft, in der eine solche Entfaltung überhaupt erst möglich ist. Ganz abgesehen von den vielen glücklichen „Zufällen” auf meinem Weg. Alles Dinge, die mir geschenkt wurden. Von meinen Eltern, vom lieben Gott, vom Universum oder von wem auch immer. Dann wäre anstatt Stolz ja wohl eher Dankbarkeit angesagt, nicht wahr?
Was ist nun richtig? Vor kurzem las ich in der Kölner U-Bahn einen Spruch, der mich tief beeindruckt hat, und der mir diese Frage beantwortete. Er stammt ursprünglich von Curt Goetz und geht ungefähr so:
Man sollte die Dinge so nehmen, wie sie kommen.
Und man sollte auch dafür sorgen,
dass die Dinge so kommen können,
wie man Sie nehmen möchte.
Natürlich kann ich richtig stolz darauf sein, so viel dazu beigetragen zu haben, dieses Leben so zu leben, wie ich es jetzt tue. Ich habe die Rahmenbedingungen dafür geschaffen, soweit es in meiner Macht stand. Nicht mehr, aber auch nicht weniger. Und genauso natürlich bin ich unendlich dankbar für so viele hilfreiche Dinge auf meinem Lebensweg, die letztlich nicht in meiner Macht lagen.
Stolz und Dankbarkeit sind also kein Widerspruch, sondern zwei Seiten ein und derselben Medaille. Das Eine fördert das Andere.
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Am 19. April 2008 um 09:37 Uhr
Es gibt viele Lebenssituationen die ungewünscht ins Leben huschen. Bisher habe ich in diesen Zeiten
viel gelernt und konnte daran weiter wachsen Das wertvollste Geschenk ist für mich, dass ich glückliche
Stunden viel wertvoller erachte und genieße als ich dies wahrscheinlich fühlen könnte, hätte ich die schweren Zeiten nicht erlebt.
Die Dankbarkeit haben mir zum größten Teil meine Eltern gelehrt und es gibt unendlich Vieles wofür ich dankbar bin, Dankbarkeit gibt mir das Gefühl von Zufriedenheit.
Herzliche Grüße Sabine
Am 23. April 2008 um 05:10 Uhr
[...] dem Artikel Dankbarkeit und Stolz geht Frank ja auf das schöne Gefühl Stolz ein. Nun muss ich jedoch sagen, dass Stolz als eine der [...]