Macht ist geil

Macht ist geil

Montag, den 23. April 2012 von Thomas Klüh ()

Es ist geil, mächtig zu sein!
Ich bin mächtig, mein Leben so zu gestalten, wie ich es haben möchte. Ich bin auch mächtig, es so zu gestalten, wie ich es nicht haben möchte. Aber ich bin immer der, der es gestaltet und ich bin auch immer der, der die Konsequenzen trägt.

Wenn ich viel Geld habe, liegt das einzig und alleine an mir.
Wenn ich wenig habe auch.
Wenn ich ein erfülltes Leben habe, ist das meine Verantwortung.
Wenn ich ein unbedeutendes Leben führe auch.
Wenn ich gesund bin, bin ich selbst „schuld”.
Wenn ich eine schöne Beziehung führe, …

Ich habe die Macht, mein Leben selbst zu gestalten. Dieses Bewusstsein macht ein sehr starkes Gefühl!

Diese Macht, die wir alle haben, bedingt natürlich einen verantwortungsvollen Umgang damit. Jeder Gedanke, jedes Gefühl, jedes Wort und jede Handlung ist ein Schöpfungswerkzeug. Und wer nicht genau das Leben führt, das er sich wünscht, geht nicht verantwortungsvoll genug mit seiner Macht um.

Und genau an dieser Stelle sind wir wieder bei dem Thema: „Freiheit und Eigenverantwortung“. Letztendlich ist jeder Frei, wenn er die Verantwortung für sein Leben in die eigene Hand nimmt. Und jeder, der diesen Prozess hinter sich hat, ist in seinem Schöpferbewusstsein. Und jeder, der sich seiner schöpferischen Fähigkeiten bewusst ist, ist mächtig. Er ist nicht mächtig über andere zu bestimmen, er ist mächtig sein Leben zu gestalten, wie er es haben möchte!

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2 Reaktionen zu “Macht ist geil”

  1. Sue Schramm

    Lieber Thomas,

    vielen Dank für diesen Artikel. Es ist immer wieder erfrischend, Deine energiegeladenen Kommentare zu lesen!

    Es ist in der Tat eines der größten Geschenke auf dieser Welt, dass wir die Macht über unser Leben haben und die Verantwortung dafür übernehmen dürfen. Ich sage absichtlich “dürfen”, denn wem würde ich die Verantwortung geben wollen, über mein Leben, wenn nicht mir?

    Eine Anmerkung sei mir an dieser Stelle gestattet: als ich Deinen Artikel gelesen habe, hat es mir einen Stich versetzt, als Du meintest, “wenn ich gesund bin, bin ich “schuld”". In der psychoonkologischen Begleitung - und ich schätze, das Thema kommt bei vielen Erkrankungen auf - ist es sehr wichtig, dass die Betroffenen begreifen, dass sie eben NICHT SCHULD an ihrer Krankheit sind. Niemand kann etwas dafür, wenn er erkrankt. Ich habe es mir damals auch nicht ausgesucht und lange unter der Schuldfrage gelitten. Wahrscheinlich reagiere ich daher sensibel auf das Wort…

    Es ist wichtig, zu begreifen, dass ich natürlich die Verantwortung dafür trage, gesund zu werden bzw. mit der Krankheit umzugehen. Aber ich bin mitnichten Schuld daran, dass sie ausgebrochen ist. Es lag und liegt nicht in meiner Macht, dass zu verhindern. Wie ich damit umgehe, schon.

    Vielleicht schaffen wir es, uns von Bewertungen wie “gut/schlecht”, “schuldig/unschuldig”, “richtig/falsch” frei zu machen. Die Bewertung liegt immer im Auge des Betrachters. Gesund zu sein, reich zu sein und zufrieden, all diese Dinge erhalten ihren Wert letztlich durch den Blick, den wir darauf werfen.

    Herzlichen Dank dür Deinen Artikel, er hat mich wieder einmal zum Nachdenken angeregt…… wie man sehen kann…….;o) Herzliche Grüße, Sue

  2. Thomas Klüh

    Vielen Dank liebe Sue, dass du dieses Schuldthema hier aufgreifst. Das ist mir sehr wichtig und wird in einem meiner nächsten Artikel Bestand sein.
    Ich habe es an dieser Stelle extra in Anführungsstriche gesetzt und es bewusst bei “gesund” und nicht bei “krank” genommen.
    Mich hat mal eine Ärztin gefragt:
    “Wie fühlen sie sich?”
    “Super!”
    “Sind Sie glücklich?”
    “Ja - sehr sogar”
    “Selbst schuld!” war ihre Antwort.

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