Gefühlte XXS
Mittwoch, den 27. August 2008 von Thomas KlühGestern habe ich mir den Film: „Gefühlte XXS” angeschaut und muss sagen, dass mich dieser Film mal wieder zum nachdenken angeregt hat. Eine dicke Frau (ich persönlich fand sie gar nicht so dick) ging zu einem Hypnotiseur, damit sie dadurch abnehmen würde. Er machte jedoch etwas anderes. Er gab ihr ein neues Selbstbild, sodass sie von nun an glaubte, schlank zu sein. Dementsprechend verhielt sie sich auch vollkommen anders, was sich natürlich auf ihr ganzes Leben auswirkte.
Jedenfalls ist eines klar, unser Selbstbild kommt immer aus einer Hypnose! Bei einer Hypnose wird ja nur das Bewusstsein abgeschaltet, um dem Unterbewusstsein unmittelbar Informationen zu geben. Wenn du nun bedenkst, dass du als Kleinkind noch kein sehr ausgeprägtes Bewusstsein hattest, wird klar, dass jede Information, die du in diesem Zeitraum erhalten hast, eine Art Hypnose war. In diesem Zeitraum ist auch unser Selbstbild entstanden und hat nichts mit der Wirklichkeit zu tun! Ich habe selten jemanden kennen gelernt, der sich genau so sieht und beurteilt, wie ich ihn sehe. Die meisten haben ein zum Negativen hin verschobenes Selbstbild.
Übrigens macht sich die Werbung auch hypnotische Sprachmuster zu Nutze. Es geht hierbei nicht um einen Hokuspokus, sondern einfach nur darum, dein Bewusstsein so zu beschäftigen, um dadurch bestimmte Informationen in dein Unterbewusstsein zu impfen. Eine Werbung für Creme in einer blauen Dose macht gerade folgendes:
„Der Duft von Freiheit und Weite” - an dieser Stelle wird dein Bewusstsein beschäftigt, da du versuchst, diesem Schwachsinn einen Sinn zu geben und jetzt kommt die Botschaft, die dadurch ungeprüft in dein Unterbewusstsein eingeimpft wird.
Andere Werbungen gehen gezielt auf dein Selbstbild, damit du dich schlecht fühlst und dadurch das Produkt kaufst.
Wir laufen also im Prinzip in einer Dauerhypnose durch die Landschaft und ich denke, es liegt ein großes Glückspotenzial darin, sein wahres Ich zu erkennen.
Sagemal Frank, kannst du dazu etwas sagen?
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Am 27. August 2008 um 07:46 Uhr
Das wäre ja schon fast ein Buchtitel: “Das hypnotisierte Ich” oder so. Das erinnert mich an die Aussagen der Buddhisten, dass das Ich eine Illusion sei. Und dass wir uns in einer Art Kindheitstrance befänden. (Ok, das klingt mehr nach Osho).
Aber Frank sollte ja was dazu sagen
Ein noch: Werbung für Frauen”hygiene” vermittelt ja gerne die Botschaft, dass die Frau schmutzig ist und stinkt. Es gibt sehr viele Leute, die das auch glauben. Nicht nur Frauen. Männer hören die Botschaften ja auch von klein auf. Und so wird dann Wahrheit draus.
Am 27. August 2008 um 07:57 Uhr
Oh ja Maria, soweit habe ich noch nicht mal gedacht! Die normale Frau ist also nicht nur zu dick, sie ist auch noch schmutzig und stinkt? Aber es sind nicht nur die Frauen, die hier hypnotisiert werden, den Männern geht es auch nicht besser. Hast du gewusst, dass 30% der Männer im Fittnessstudio dopen? Ich spreche hier nicht von Leistungssportlern, sondern von normalen Fitnessstudiobesuchern. Diese Krankheit heißt Muskelsucht und ist mit der Magersucht, die eher was für Frauen ist, vergleichbar.
Aber es liegt in unseren eigenen Händen, ob wir uns hypnotisieren lassen, oder nicht. Es liegt auch in unseren eigenen Händen, uns von alten Hypnosen zu lösen!
Am 27. August 2008 um 19:34 Uhr
Ja, ich bin auch froh und dankbar, dass ich meine Realität selbst erschaffe. Auch wenn das manchmal eine unangenehme Wahrheit ist. Und auch wenn darin eine weitere Denkfalle liegt, die des “ich bin an allem selber schuld”, was eher die Macht der Zwerge ist. Aber abgesehen davon bin ich froh um den Job
Am 28. August 2008 um 05:48 Uhr
[...] Klüh Institut - Privates Institut für emotionale Entwicklung « Gefühlte XXS [...]
Am 30. August 2008 um 16:50 Uhr
[...] mit uns rumtragen und die durch Hypnose als Therapieform positiv verändert werden können [hier]. Am Beispiel des Liebesfilms “Gefühlte XXL”, der vor wenigen Tagen über die [...]