Hooponopono
Mittwoch, den 2. Juli 2008 von Thomas KlühHeute stelle ich eine Technik vor, die ich bei Bärbel und Manfred Mohr kennen gelernt habe - die Ho’oponopono-Methode. Hooponopono ist eine alte hawaiianische Technik und bedeutet „etwas richtig stellen” oder „etwas zurechtrücken”:
Bei allem, was mich ärgert oder stört kann ich mich fragen: „Womit habe ICH das erschaffen? Wo ist MEINE Resonanz zu solch einem Ereignis?” Und dann nimmt man dies ins Herz uns sagt zu sich selbst: „Es tut mir leid, ich liebe mich, ich verzeihe mir, ich danke mir, ich liebe mich trotz allem.”
Im Minimum hört man auf sich über andere zu ärgern, sondern gelangt zu Mitgefühl oder Verständnis stattdessen. Im Maximum ändert der andere sein Verhalten oder sogar die ganze Situation ändert sich.
Bärbel und Manfred bieten von ihrer durch das Original-Hooponopono inspirierten Fassung auch ein Jahrestraining für Jedermann und ein erweitertes Coaching für Firmen an (IST - die Innere-Schlüssel-Technik).
Details, Anleitung und Beispiele zu Hooponopono gibt es bei Bärbel und Manfred Mohr auf www.cosmic-ordering.de
Firmencoachings die auf Hooponopono basieren unter www.innere-schluessel-technik.de
Bärbel stellt uns hier Zusammenfassung der Ho’oponopono Verständnistechnik mit einem einfachen Beispiel vor:
• Such dir einen Menschen (Nachbar, Verwandte, Partner, Freunde, Kollegen) oder eine Situation mit der du Probleme hast.
• Der Beweggrund, warum der andere so ist, ist nicht dein Problem! Aber du kannst die Resonanz dazu mit Hooponopono in dir heilen.
• Frage dich: Wenn ich so handeln würde (wie der böse Kollege etc.), warum würde ich es tun? Welches Gefühl hätte ich dabei?
• Wenn du ein Gefühl IN DIR findet, sage ZU DIR SELBST: „Es tut mir leid, ich liebe mich!”
WICHTIG bei Hooponopono: Dabei ist es nach wie vor egal, warum der andere so handelt. Du heilst nur deine Resonanz dazu indem du dich fragst, wann ich so handeln würde, was wäre MEIN Beweggrund. Den heilst du in dir. NICHT den anderen. Der ist für sich selbst verantwortlich!
• Es geschehen durch diese Hooponopono-Übung zwei Dinge: In dir entsteht ein Verständnis, dass es möglich ist so zu handeln aus eigenen inneren Problemen heraus. Du beginnst das Verhalten des anderen nicht mehr als Angriff gegen dich zu erleben, sondern als Ausdruck seiner eigenen Problemen und Schmerzen in seinem Leben. Sobald du das durch diese Übung fühlen kannst, bist du frei. Du bist automatisch freier und glücklicher, egal was der andere tut.
Zweitens: Deine veränderte Resonanz führt sehr häufig auf lange Sicht (oder manchmal auch sofort, siehe Beispiel) dazu, dass der andere sein Verhalten dir gegenüber ändert, ohne dass du ein Wort dazu zu verlieren brauchst. Sein altes Verhalten passt dann einfach nicht mehr zu deiner Resonanz.
Der andere kann sich ändern, in dem Moment in dem DEIN Glück nicht mehr von SEINEM Verhalten abhängt!!!
• Im Teil 2 von Hooponopono kannst du dich fragen, warum du dir so eine Situation geschaffen hast und das nun auftauchende Gefühl ebenfalls mit „Ich liebe mich” usw. heilen.
• Du kannst jede Hooponopono-Übung beendet mit „Danke, Danke, Danke”. Danke für die Erkenntnis, danke für die erlebten Gefühle, danke für die Liebe.
Ein Beispiel einer Hooponopono-Übung von unserem Au-pair Paul:
„Letzte Woche fuhr ich mit der S-Bahn ins Kletterzentrum. Ich liebe klettern. Mir gegenüber saß ein Paar und ich beobachtete etwas, das mir merkwürdig erschien. Der Mann sah aus dem Fenster und wirkte gedankenverloren und ernst. Sie streichelte ihn und schien darauf zu warten, etwas liebevolle Zuwendung erwidert zu bekommen, aber er starrte weiter nur gedankenverloren aus dem Fenster.
Sein Verhalten erinnerte mich an mein eigenes und daran, dass ich meine Exfreundin genau deswegen verloren hatte. Ich fühlte mit Hooponopono in mich hinein und fragte mich: „Wenn ich so handele, warum handele ich so?”
Und ich erkannte, dass es zum einen Stolz war und zum anderen der Wunsch Stärke zu demonstrieren. Beides hinderte mich daran meine Gefühle auszudrücken. Dabei wollte ich mich eigentlich umdrehen und sie in den Arm nehmen und ihr sagen, dass ich sie liebe, aber mein Stolz ließ es nicht zu.
Also sagte ich innerlich zu mir selbst: „Es tut mir leid, ich verzeihe mir, ich liebe mich und danke, danke für diese Erkenntnis.”
Ganz plötzlich fühlte ich mich völlig anders, wie befreit von diesen alten eingrenzenden Gefühlen.
Nur wenige Sekunden später drehte der Mann mir gegenüber sich um und umarmte seine Frau. Ich war total sprachlos und konnte kaum glauben wie kraftvoll und effektiv diese Technik ist. Ich konnte in Gedanken nur immer wieder wiederholen: Danke, danke, danke.”
Vielen Dank Bärbel, für diesen Beitrag. Ich denke, diese kleine und sehr einfache Hooponopono Übung ist es wert, ausprobiert zu werden.
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Am 18. Juli 2008 um 11:51 Uhr
Die hawaiianische Technik wird von Bärbel Mohr vollkommen falsch dargestellt:
Tatsächlich ist das Verhalten meines Gegenübers mein Problem;
es heisst richtig: “es tut mir leid; ich liebe dich; bitte vergib mir; ich danke dir.”
Nachzulesen bei:
Zero Limits: The Secret Hawaiian System for Wealth, Health, Peace, and More von Joe Vitale und Ihaleakala Hew Len.
Am 23. Juli 2008 um 04:21 Uhr
[...] dem Beitrag Ho oponopono bin ich ja bereits auf diese hawaiiansche Methode des Glückscoachings eingegangen. Eine [...]
Am 18. August 2008 um 20:16 Uhr
Hallo Hans Meier,
ja, du hast recht, Bärbel stellt Ho’oponopono so dar, wie sie es versteht. Und sie hat erstaunliche Erfolge damit und Menschen haben dadurch ein besseres Leben und die Welt um diese Menschen herum entwickelt sich und wird ein besserer Ort.
Ist das nicht das eigentlich Wichtige? Kann es dann nicht egal sein, ob sie das eine oder andere nur aus ihrer Sicht darstellt? Das “ECHTE” Ho’oponopono gibt es sowieso nicht. Jede Familie auf Hawaii hat ihr eigenes Ritual und ihre eigene Herangehensweise.
Die Methoden, die Bärbel nur aufgrund des einen Artikels, den sie gelesen hatte, entwickelt hat, sind für sich selbst wirksam und helfen auf erstaunliche Art und Weise. Dafür danke ich ihr.
Herzliche Grüße
Galahad
Am 13. September 2008 um 10:09 Uhr
Diese Herangehensweise ist vielleicht auch ins EFT / MET Training eingegangen. Hier wird ja auch vor dem Beginn des Klopfens eine Emotion formuliert, oder ein Problem, und dann gesagt: “Auch wenn ich Problem XY habe und mich deshalb schuldig fühle, liebe und akzeptiere ich mich selbst”. Danach beginnt man mit dem Klopfen, und behält dabei den mentalen Fokus auf der Emotion. Der Fokus auf dieses Negative ist möglich, bzw, heilsam, weil er im Bewusstsein des Liebens und Akzeptierens geschieht.
Am 5. März 2009 um 20:18 Uhr
Ist es nicht so, dass wir immer bei den anderen die Schuld suchen und dass sich die andere ändern sollten?
Bei meinen Energiemessungen seh ich immer mehr dass nur Veränderungen bei mir etwas bringen.
Ist es nicht auch so, dass Glück und Zufriedenheit mich innerlich stark machen?
Wenn es mir gelingt, egal in welcher Situation den anderen mit und in Liebe zu sehen, werde ich auch die positive Antwort erhalten. Und dazu ist es nun einmal wichtig, dass auch ich mich liebe, denn nur so kann ich auch dich lieben.
Lieber Leser - es tut mir leid - ich liebe Dich, aber auch mich -
Ich danke für diese einfache Worte, ich habe sie angewendet und habe sagenhafte Resonanz bekommen.
Wolfgang
Am 2. Mai 2009 um 17:53 Uhr
Ich meine auch, dass Bärbel Mohr Ho,oponopono falsch völlig verstanden hat und gebe Hans Meier recht mit seiner Darlegung. Nicht immer kann ich die Ursache meines Problems mit meinem Gegenüber in mir selber als Fehler oder Fehlverhalten etc. erkennen.
Mit dieser Art des Erkennens ist das Spiegelgesetz und das Resonanzgesetz gemeint. Dafür haben wir schon unzählige Systeme/Methoden, um solche Problemstellungen erfolgreich zu überwinden und Ho,oponopono wäre somit überflüssig, als wirkungsvolle Methode.
Es ist auch höchst unwahrscheinlich, dass auf diese Weise ein “Verbrecherlazarett” überflüssig gemacht werden konnte, indem alle Insassen von einer einzigen Person geheilt wurden. Dr. Len müsste in diesem Fall selber ein Überdrüberverbrecher und Wahnsinniger gewesen sein, der alle Eigenschaften der Verbrecher bei sich selber finden konnte, der aber dennoch soviel Kraft aufbringen konnte, dass er sich selbst heilte und damit auch die anderen, die er gar nicht kannte. Das ist doch völlig absurd!!!!
Ich denke, dass Ho,oponopono von der Sicht des Schöpfers aus betrachtet wird. Ist es so, dass ich erkenne, dass in meiner Schöpfung das eine oder andere nicht so geworden ist, wie ich es mir erdachte oder wünschte, liegt es auch an mir, dies zu ändern. Dazu gehört natürlich auch, mich bei meiner Schöpfung zu entschuldigen und um Verzeihung zu bitten, dass ich gefehlt habe. Es ist eine völlig andere Sicht der Dinge und nur aus dieser Sicht wurde Ho,oponopono für mich nützlich und erfolgreich anwendbar. Grundvoraussetzung ist natürlich, dass man sich erstmal selber liebt, nur dann wird es auch verständlich, dass man auch andere liebt und gesund und schön sehen möchte.
In lake´ch
Annijatbé
Am 7. Mai 2009 um 16:28 Uhr
Liebe Annijatbé,
auch ich mag Hans Meier recht geben mit der Übersetzung und besonders folge ich seiner Empfehlung, das Buch “Zero Limits” sorgfältig zu lesen oder einen Workshop http://www.hooponoponotheamericas.org zu besuchen. - Das Buch ist grauenhaft zu lesen; die Botschaft eine wahre Bereicherung!
Letztendlich freue ich mich, dass diese Methode der Vergebung für Dich funktioniert, das ist das wichtigste. Das ist die Praxis und soviel wichtiger als die Erklärung. Oft kommen unsere vernuftgeprägten Theorien etwas kurz, da diese nur ein trüber Spiegel im Lichte göttlicher Intelligenz sind.
Einigen Ausführungen von Dir kann ich leider nicht ganz folgen… - bin mir nicht ganz sicher, auf was sich “Mit dieser Art des Erkennens…” wirklich bezieht. Deiner Ausführung vom “Verbrecherlazarett” muss ich dann vollständig wiedersprechen. Denn aus dem holografischen Prinzip heraus (und hier sehr einfach ausgedrückt) ist alles Eins und somit bin ich für alle Erfahrungen 100% verantwortlich - auch wenn die Erfahrung nicht meine Schuld ist! Verantwortung und Schuld/Ursache kann man nicht vermischen. Diese Verantwortung kann man für alles aufnehmen… wenn man dazu bereit ist.
Zur Lösung kommt man über unsere größte Utopie, dass “ICH” (als göttliches Wesen) und “ich” (als Ego) getrennt sind! In der Einheit findet man auch den größten Verbrecher im ICH und kann sich diese mitverantwortliche Erfahrung vergeben und heilen!
Ich liebe DICH - ich als Ego erlaube die heilende Präsenz des Unendlichen
es tut mir leid - diese Erfahrung von mir trage ich vor und ich verstehe nicht die Ursache
bitte verzeihe mir - bitte vergib’ mir hierbei und meinen wiederkehrenden Gedankenmustern
ich danke Dir! - Während das göttl. Bewusstsein schon vor dem Zeitpunkt der Bitte um Vergebung vergeben hat, so danke ich dem Unendlichen und lasse die Lösung zu
Der Friede jenseits des Verstandes sei mit Dir,
Jochen.
Am 7. Mai 2009 um 16:41 Uhr
Hallo ihr Lieben,
es freut mich sehr, dass ihr meinen Blog durch eure Kommentare so bereichert.
Vielen Dank dafür
Thomas
Am 30. Juni 2009 um 00:12 Uhr
Hallo,
scheinbar hat Annijatbe das Buch von Joe Vitale nicht gelesen. Ich geb zu, da ist bei mir immer noch ein bißchen Verwirrung bezüglich “Es tut mir leid. Bitte verzeih mir”, denn mein Verstand fragt sich, an wen sich das “Es tut mir leid. Bitte verzeih mir” denn wendet, wenn alles EINS ist und mein kleines Ego-Ich hat meiner Erfahrung nach keinen freien Willen, keine eigene Macht, weder darüber welche Gedanken, noch welche Gefühle in mir auftauchen (und das wird auch durch die Advaita Meister / Erwachten wie Ramesh Balsekar, Nisargadatta ..) sowie die moderne Quantenphysik bestätigt. Der Eindruck war bisher, daß sich dieses “Es tut mir leid. Bitte verzeih mir” an mich, mein höheres Selbst wendet. … der Verstand versteht halt nicht alles, kann es vielleicht auch ger nicht.
“Ich liebe dich. Danke” ist für mich die Bereitschaft, anzuerkennen, daß etwas in mir existiert, eine Projektion, ein Urteil, was in mir mit dem, was mich im Außen stört in Resonanz steht. Auch wenn das
zugegebenermaßen nicht immer sofort erkennbar ist … wenn man bereit und offen ist, sieht man mit
der Zeit immer mehr.
Wenn ich mich z.B. über meine faule Kollegin aufrege und selbst im Büro viel tue, fleissig bin, fragt man sich, okay: in welchem Bereich meines Lebens bin ich auch mal faul. Es ist selten direkt 1:1, sondern auf andere Art übertragbar. Oder Thema Abhängigkeit: Auch wenn du keine Drogen nimmst, kannst wohl jeder irgendwo eine Resonanz zum Thema Abhängigkeit finden: mögliche Beispiele: internet, Zigaretten, Fernsehen, Anerkennung, Liebe, ungesundes Essen … worauf kannst / willst du nicht verzichten ? Thema Mord / Totschlag: Hat nicht schon jeder mal starke Wut in sich verspürt und in wütenden Gedanken “jemanden umgebracht oder auf den Mond geschossen oder ihm die Pest an den Hals gewünscht” ?
Wenn wir andere beurteilen, finden wir das Thema auf die ein oder andere Weise auch in uns.
Ein anderes Ding sind unsere Urteile, z.B. Dinge, die wir total verurteilen und nie machen würden. Wenn uns sowas im Außen begegnet, dann auch wohl nur deshalb, damit wir unsere Urteile loslassen und damit Frieden schließen. Das Leben will unser Ja zu allem.
Ich arbeite mit “Es tut mir leid. Bitte verzeih mir. Ich verzeihe mich. Ich liebe dich, ich liebe mich. Danke”
Kann auch nicht verkehrt sein
Grüsse
Caro
Am 24. August 2010 um 18:05 Uhr
Hallo liebe Leute,
ich bin absoluter neuling auf diesem gebiet und nun doch sehr verwirrt, habe die bücher von bärbel mohr fast alle gelesen und über sie auch über das Hooponopono erfahren und wollte es nun auch mal anwenden, besonders für meine partnerschaft, aber nun weiß ich gar nicht mehr, wie es funktioniert und habe angst, was falsch zu machen oder zu denken………soll ich mir denn nun selbst verzeihen und danken und mich lieben oder den anderen oder wen oder was??
sorry, aber das alles ist momentan doch sehr verwirrend, vielleicht kann mich jemand mal ein wenig aufklären, bevor ich anfange zu “üben”……….am besten mit einfache worten lach