Hooponopono

Hooponopono

Mittwoch, den 2. Juli 2008 von ()

Heute stelle ich eine Technik vor, die ich bei Bärbel und Manfred Mohr kennen gelernt habe – die Ho’oponopono-Methode. Hooponopono ist eine alte hawaiianische Technik und bedeutet „etwas richtig stellen” oder „etwas zurechtrücken”:

Bei allem, was mich ärgert oder stört kann ich mich fragen: „Womit habe ICH das erschaffen? Wo ist MEINE Resonanz zu solch einem Ereignis?” Und dann nimmt man dies ins Herz uns sagt zu sich selbst: „Es tut mir leid, ich liebe mich, ich verzeihe mir, ich danke mir, ich liebe mich trotz allem.”

Im Minimum hört man auf sich über andere zu ärgern, sondern gelangt zu Mitgefühl oder Verständnis stattdessen. Im Maximum ändert der andere sein Verhalten oder sogar die ganze Situation ändert sich.

Bärbel und Manfred bieten von ihrer durch das Original-Hooponopono inspirierten Fassung auch ein Jahrestraining für Jedermann und ein erweitertes Coaching für Firmen an (IST – die Innere-Schlüssel-Technik).

Details, Anleitung und Beispiele zu Hooponopono gibt es bei Bärbel und Manfred Mohr auf www.cosmic-ordering.de
Firmencoachings die auf Hooponopono basieren unter www.innere-schluessel-technik.de

Bärbel stellt uns hier Zusammenfassung der Ho’oponopono Verständnistechnik mit einem einfachen Beispiel vor:

• Such dir einen Menschen (Nachbar, Verwandte, Partner, Freunde, Kollegen) oder eine Situation mit der du Probleme hast.

• Der Beweggrund, warum der andere so ist, ist nicht dein Problem! Aber du kannst die Resonanz dazu mit Hooponopono in dir heilen.

• Frage dich: Wenn ich so handeln würde (wie der böse Kollege etc.), warum würde ich es tun? Welches Gefühl hätte ich dabei?

• Wenn du ein Gefühl IN DIR findet, sage ZU DIR SELBST: „Es tut mir leid, ich liebe mich!”
WICHTIG bei Hooponopono: Dabei ist es nach wie vor egal, warum der andere so handelt. Du heilst nur deine Resonanz dazu indem du dich fragst, wann ich so handeln würde, was wäre MEIN Beweggrund. Den heilst du in dir. NICHT den anderen. Der ist für sich selbst verantwortlich!

• Es geschehen durch diese Hooponopono-Übung zwei Dinge: In dir entsteht ein Verständnis, dass es möglich ist so zu handeln aus eigenen inneren Problemen heraus. Du beginnst das Verhalten des anderen nicht mehr als Angriff gegen dich zu erleben, sondern als Ausdruck seiner eigenen Problemen und Schmerzen in seinem Leben. Sobald du das durch diese Übung fühlen kannst, bist du frei. Du bist automatisch freier und glücklicher, egal was der andere tut.
Zweitens: Deine veränderte Resonanz führt sehr häufig auf lange Sicht (oder manchmal auch sofort, siehe Beispiel) dazu, dass der andere sein Verhalten dir gegenüber ändert, ohne dass du ein Wort dazu zu verlieren brauchst. Sein altes Verhalten passt dann einfach nicht mehr zu deiner Resonanz.
Der andere kann sich ändern, in dem Moment in dem DEIN Glück nicht mehr von SEINEM Verhalten abhängt!!!

• Im Teil 2 von Hooponopono kannst du dich fragen, warum du dir so eine Situation geschaffen hast und das nun auftauchende Gefühl ebenfalls mit „Ich liebe mich” usw. heilen.

• Du kannst jede Hooponopono-Übung beendet mit „Danke, Danke, Danke”. Danke für die Erkenntnis, danke für die erlebten Gefühle, danke für die Liebe.

Ein Beispiel einer Hooponopono-Übung von unserem Au-pair Paul:
„Letzte Woche fuhr ich mit der S-Bahn ins Kletterzentrum. Ich liebe klettern. Mir gegenüber saß ein Paar und ich beobachtete etwas, das mir merkwürdig erschien. Der Mann sah aus dem Fenster und wirkte gedankenverloren und ernst. Sie streichelte ihn und schien darauf zu warten, etwas liebevolle Zuwendung erwidert zu bekommen, aber er starrte weiter nur gedankenverloren aus dem Fenster.
Sein Verhalten erinnerte mich an mein eigenes und daran, dass ich meine Exfreundin genau deswegen verloren hatte. Ich fühlte mit Hooponopono in mich hinein und fragte mich: „Wenn ich so handele, warum handele ich so?”
Und ich erkannte, dass es zum einen Stolz war und zum anderen der Wunsch Stärke zu demonstrieren. Beides hinderte mich daran meine Gefühle auszudrücken. Dabei wollte ich mich eigentlich umdrehen und sie in den Arm nehmen und ihr sagen, dass ich sie liebe, aber mein Stolz ließ es nicht zu.
Also sagte ich innerlich zu mir selbst: „Es tut mir leid, ich verzeihe mir, ich liebe mich und danke, danke für diese Erkenntnis.”
Ganz plötzlich fühlte ich mich völlig anders, wie befreit von diesen alten eingrenzenden Gefühlen.
Nur wenige Sekunden später drehte der Mann mir gegenüber sich um und umarmte seine Frau. Ich war total sprachlos und konnte kaum glauben wie kraftvoll und effektiv diese Technik ist. Ich konnte in Gedanken nur immer wieder wiederholen: Danke, danke, danke.”

Vielen Dank Bärbel, für diesen Beitrag. Ich denke, diese kleine und sehr einfache Hooponopono Übung ist es wert, ausprobiert zu werden.

Nun noch eine Anmerkung unabhängig von Hooponopono: Wenn du eine neue Dimension des Glücksempfindens und der Realitätsgestaltung erleben möchtest, schaue dir bitte diesen Artikel an: “Wunscherfüllung EXTREM”

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15 Reaktionen zu “Hooponopono”

  1. Hans Meier

    Die hawaiianische Technik wird von Bärbel Mohr vollkommen falsch dargestellt:
    Tatsächlich ist das Verhalten meines Gegenübers mein Problem;
    es heisst richtig: “es tut mir leid; ich liebe dich; bitte vergib mir; ich danke dir.”
    Nachzulesen bei:
    Zero Limits: The Secret Hawaiian System for Wealth, Health, Peace, and More von Joe Vitale und Ihaleakala Hew Len.

  2. Ho oponopono | Emotionstraining

    [...] dem Beitrag Ho oponopono bin ich ja bereits auf diese hawaiiansche Methode des Glückscoachings eingegangen. Eine [...]

  3. Galahad

    Hallo Hans Meier,

    ja, du hast recht, Bärbel stellt Ho’oponopono so dar, wie sie es versteht. Und sie hat erstaunliche Erfolge damit und Menschen haben dadurch ein besseres Leben und die Welt um diese Menschen herum entwickelt sich und wird ein besserer Ort.

    Ist das nicht das eigentlich Wichtige? Kann es dann nicht egal sein, ob sie das eine oder andere nur aus ihrer Sicht darstellt? Das “ECHTE” Ho’oponopono gibt es sowieso nicht. Jede Familie auf Hawaii hat ihr eigenes Ritual und ihre eigene Herangehensweise.

    Die Methoden, die Bärbel nur aufgrund des einen Artikels, den sie gelesen hatte, entwickelt hat, sind für sich selbst wirksam und helfen auf erstaunliche Art und Weise. Dafür danke ich ihr.

    Herzliche Grüße
    Galahad

  4. Maria

    Diese Herangehensweise ist vielleicht auch ins EFT / MET Training eingegangen. Hier wird ja auch vor dem Beginn des Klopfens eine Emotion formuliert, oder ein Problem, und dann gesagt: “Auch wenn ich Problem XY habe und mich deshalb schuldig fühle, liebe und akzeptiere ich mich selbst”. Danach beginnt man mit dem Klopfen, und behält dabei den mentalen Fokus auf der Emotion. Der Fokus auf dieses Negative ist möglich, bzw, heilsam, weil er im Bewusstsein des Liebens und Akzeptierens geschieht.

  5. Utz Wolfgang

    Ist es nicht so, dass wir immer bei den anderen die Schuld suchen und dass sich die andere ändern sollten?
    Bei meinen Energiemessungen seh ich immer mehr dass nur Veränderungen bei mir etwas bringen.

    Ist es nicht auch so, dass Glück und Zufriedenheit mich innerlich stark machen?

    Wenn es mir gelingt, egal in welcher Situation den anderen mit und in Liebe zu sehen, werde ich auch die positive Antwort erhalten. Und dazu ist es nun einmal wichtig, dass auch ich mich liebe, denn nur so kann ich auch dich lieben.

    Lieber Leser – es tut mir leid – ich liebe Dich, aber auch mich -

    Ich danke für diese einfache Worte, ich habe sie angewendet und habe sagenhafte Resonanz bekommen.

    Wolfgang

  6. Annijatbé

    Ich meine auch, dass Bärbel Mohr Ho,oponopono falsch völlig verstanden hat und gebe Hans Meier recht mit seiner Darlegung. Nicht immer kann ich die Ursache meines Problems mit meinem Gegenüber in mir selber als Fehler oder Fehlverhalten etc. erkennen.

    Mit dieser Art des Erkennens ist das Spiegelgesetz und das Resonanzgesetz gemeint. Dafür haben wir schon unzählige Systeme/Methoden, um solche Problemstellungen erfolgreich zu überwinden und Ho,oponopono wäre somit überflüssig, als wirkungsvolle Methode.

    Es ist auch höchst unwahrscheinlich, dass auf diese Weise ein “Verbrecherlazarett” überflüssig gemacht werden konnte, indem alle Insassen von einer einzigen Person geheilt wurden. Dr. Len müsste in diesem Fall selber ein Überdrüberverbrecher und Wahnsinniger gewesen sein, der alle Eigenschaften der Verbrecher bei sich selber finden konnte, der aber dennoch soviel Kraft aufbringen konnte, dass er sich selbst heilte und damit auch die anderen, die er gar nicht kannte. Das ist doch völlig absurd!!!!

    Ich denke, dass Ho,oponopono von der Sicht des Schöpfers aus betrachtet wird. Ist es so, dass ich erkenne, dass in meiner Schöpfung das eine oder andere nicht so geworden ist, wie ich es mir erdachte oder wünschte, liegt es auch an mir, dies zu ändern. Dazu gehört natürlich auch, mich bei meiner Schöpfung zu entschuldigen und um Verzeihung zu bitten, dass ich gefehlt habe. Es ist eine völlig andere Sicht der Dinge und nur aus dieser Sicht wurde Ho,oponopono für mich nützlich und erfolgreich anwendbar. Grundvoraussetzung ist natürlich, dass man sich erstmal selber liebt, nur dann wird es auch verständlich, dass man auch andere liebt und gesund und schön sehen möchte.

    In lake´ch
    Annijatbé

  7. Jochen Köcher

    Liebe Annijatbé,

    auch ich mag Hans Meier recht geben mit der Übersetzung und besonders folge ich seiner Empfehlung, das Buch “Zero Limits” sorgfältig zu lesen oder einen Workshop http://www.hooponoponotheamericas.org zu besuchen. – Das Buch ist grauenhaft zu lesen; die Botschaft eine wahre Bereicherung!

    Letztendlich freue ich mich, dass diese Methode der Vergebung für Dich funktioniert, das ist das wichtigste. Das ist die Praxis und soviel wichtiger als die Erklärung. Oft kommen unsere vernuftgeprägten Theorien etwas kurz, da diese nur ein trüber Spiegel im Lichte göttlicher Intelligenz sind.

    Einigen Ausführungen von Dir kann ich leider nicht ganz folgen… – bin mir nicht ganz sicher, auf was sich “Mit dieser Art des Erkennens…” wirklich bezieht. Deiner Ausführung vom “Verbrecherlazarett” muss ich dann vollständig wiedersprechen. Denn aus dem holografischen Prinzip heraus (und hier sehr einfach ausgedrückt) ist alles Eins und somit bin ich für alle Erfahrungen 100% verantwortlich – auch wenn die Erfahrung nicht meine Schuld ist! Verantwortung und Schuld/Ursache kann man nicht vermischen. Diese Verantwortung kann man für alles aufnehmen… wenn man dazu bereit ist.

    Zur Lösung kommt man über unsere größte Utopie, dass “ICH” (als göttliches Wesen) und “ich” (als Ego) getrennt sind! In der Einheit findet man auch den größten Verbrecher im ICH und kann sich diese mitverantwortliche Erfahrung vergeben und heilen!

    Ich liebe DICH – ich als Ego erlaube die heilende Präsenz des Unendlichen
    es tut mir leid – diese Erfahrung von mir trage ich vor und ich verstehe nicht die Ursache
    bitte verzeihe mir – bitte vergib’ mir hierbei und meinen wiederkehrenden Gedankenmustern
    ich danke Dir! – Während das göttl. Bewusstsein schon vor dem Zeitpunkt der Bitte um Vergebung vergeben hat, so danke ich dem Unendlichen und lasse die Lösung zu

    Der Friede jenseits des Verstandes sei mit Dir,
    Jochen.

  8. Thomas Klüh

    Hallo ihr Lieben,
    es freut mich sehr, dass ihr meinen Blog durch eure Kommentare so bereichert.
    Vielen Dank dafür
    Thomas

  9. Caro Müller

    Hallo,
    scheinbar hat Annijatbe das Buch von Joe Vitale nicht gelesen. Ich geb zu, da ist bei mir immer noch ein bißchen Verwirrung bezüglich “Es tut mir leid. Bitte verzeih mir”, denn mein Verstand fragt sich, an wen sich das “Es tut mir leid. Bitte verzeih mir” denn wendet, wenn alles EINS ist und mein kleines Ego-Ich hat meiner Erfahrung nach keinen freien Willen, keine eigene Macht, weder darüber welche Gedanken, noch welche Gefühle in mir auftauchen (und das wird auch durch die Advaita Meister / Erwachten wie Ramesh Balsekar, Nisargadatta ..) sowie die moderne Quantenphysik bestätigt. Der Eindruck war bisher, daß sich dieses “Es tut mir leid. Bitte verzeih mir” an mich, mein höheres Selbst wendet. … der Verstand versteht halt nicht alles, kann es vielleicht auch ger nicht.

    “Ich liebe dich. Danke” ist für mich die Bereitschaft, anzuerkennen, daß etwas in mir existiert, eine Projektion, ein Urteil, was in mir mit dem, was mich im Außen stört in Resonanz steht. Auch wenn das
    zugegebenermaßen nicht immer sofort erkennbar ist … wenn man bereit und offen ist, sieht man mit
    der Zeit immer mehr.

    Wenn ich mich z.B. über meine faule Kollegin aufrege und selbst im Büro viel tue, fleissig bin, fragt man sich, okay: in welchem Bereich meines Lebens bin ich auch mal faul. Es ist selten direkt 1:1, sondern auf andere Art übertragbar. Oder Thema Abhängigkeit: Auch wenn du keine Drogen nimmst, kannst wohl jeder irgendwo eine Resonanz zum Thema Abhängigkeit finden: mögliche Beispiele: internet, Zigaretten, Fernsehen, Anerkennung, Liebe, ungesundes Essen … worauf kannst / willst du nicht verzichten ? Thema Mord / Totschlag: Hat nicht schon jeder mal starke Wut in sich verspürt und in wütenden Gedanken “jemanden umgebracht oder auf den Mond geschossen oder ihm die Pest an den Hals gewünscht” ?
    Wenn wir andere beurteilen, finden wir das Thema auf die ein oder andere Weise auch in uns.
    Ein anderes Ding sind unsere Urteile, z.B. Dinge, die wir total verurteilen und nie machen würden. Wenn uns sowas im Außen begegnet, dann auch wohl nur deshalb, damit wir unsere Urteile loslassen und damit Frieden schließen. Das Leben will unser Ja zu allem.

    Ich arbeite mit “Es tut mir leid. Bitte verzeih mir. Ich verzeihe mich. Ich liebe dich, ich liebe mich. Danke”
    Kann auch nicht verkehrt sein :-)

    Grüsse
    Caro

  10. Sabine Zerrun

    Hallo liebe Leute,

    ich bin absoluter neuling auf diesem gebiet und nun doch sehr verwirrt, habe die bücher von bärbel mohr fast alle gelesen und über sie auch über das Hooponopono erfahren und wollte es nun auch mal anwenden, besonders für meine partnerschaft, aber nun weiß ich gar nicht mehr, wie es funktioniert und habe angst, was falsch zu machen oder zu denken………soll ich mir denn nun selbst verzeihen und danken und mich lieben oder den anderen oder wen oder was?? ;)

    sorry, aber das alles ist momentan doch sehr verwirrend, vielleicht kann mich jemand mal ein wenig aufklären, bevor ich anfange zu “üben”……….am besten mit einfache worten lach

  11. Heinz Zimm

    Hallo Sabine,
    am besten probierst du beide aus und siehst, welche Variante besser geht… :) Beide sollten ok sein.
    Wir können alle Menschen unserer Umgebung (oder Begebenheiten) um Vergebung bitten (ursprüngliche Version), weil sie nicht zufällig in unser Leben hereingekommen sind, also auch mit uns zu tun haben bzw. gehabt haben (in anderen Inkarnationen).
    Wir können genauso gut auch uns selber ansprechen und verzeihen – wir haben z.B. eine Menge Selbstvorwürfe angesammelt, die nach Erlösung rufen in mannigfaltigen Formen… Sie erscheinen als Projektion im Aussen.
    Nun, heile/verändere ich mich selbst, dann heile ich auch meine Umwelt – so ähnlich sagt es doch das östliche Sprichwort, oder? :)

    Für die Partnerschaft kannst du auch einen anderen Gesichtspunkt einnehmen: Stell dir vor, dass ihr vor langer Zeit vor dem Erdball gestanden seid und euch diese und jene Erfahrung gewünscht habt. Nun, meist braucht man dafür eine zweite (oder noch andere) Person, oder? So hast du “Verträge” geschlossen. Diese Verträge sind oft nicht angenehm, aber dafür sehr wertvolle Erfahrungen, um uns besser kennen zu lernen als das, was wir sind: wunderbare Liebe-Wesen.
    Und du bist nun in einem solchen Erfahrungs-Vertrag mittendrin… noch Fragen? :)
    Viel Erfolg!

  12. Lora Bilger

    Hallo Ihr alle,

    Es ist egal, wie man es macht. Wir sind auf der metaphysischen Ebene eh Eins. Ob ich mir oder dir vergebe kommt also auf dasselbe heraus. Aber es ist dennoch auf jeden Fall hilfreich, sich auch an den anderen zu wenden, solange wir glauben dass wir zwei sind.

    Der vielleicht wichtigste Punkt hierbei ist aber, zu verstehen, dass dieses Vergeben nicht annimmt, Schuld zu vergeben, sondern bedeutet zu verstehen, dass es keine Schuld gibt. Es ist also nur eine Korrektur in der Wahrnehmung!

    Es hilft uns, unsere Projektion, und die ihr zugrundeliegende Idee, als Irrtum zu erkennen und loszulassen.
    Die übliche gesellschaftliche Version der Vergebung bläht nur unser Ego auf. Das ist nicht gemeint.

    Unsere geistige Ebene wird hier angesprochen, nicht die Persönlichkeit oder der Körper (Gehirn).

    Wer deutlich tiefer gehen möchte, kann “Ein Kurs In Wundern” (Greuthof-Verlag) lesen und damit arbeiten. Wenn man in der Lage ist, dessen Sprachgebrauch zu verstehen und für sich passend zu “übersetzen”, kann man damit, wie mit keinem anderen Werk (in der westlichen Kultur), lernen, unsere Erfahrung des Hier-Seins zu verstehen und Erlösung herbei zu führen.
    Aber das ist echt Arbeit . . . man muss sich darauf einlassen.

    Liebe, Licht, Frieden mit uns:-)
    Lora

  13. Michael Micklei

    Lieber Herr Klueh,

    als ich von Nov. 1986 bis Feb. 1992 mit kahuna Morrnah Simeona zusammen arbeitete (ihr letztes Jahr verbrachte sie in meinem Haus in Kirchheim bei München), lernte ich ihr ho’oponopono gründlich kennen. Es ist jedoch ein anderes Verfahren als dasjenige, das Dr. Len z.B. über das Buch Zero Limits lehrt: Es beinhaltet kein Mantra und keinen Nullzustand. Eigentlich beinhaltet es auch keine Philosophie außer der uralten Weisheit, dass jeder an sich erfahren müsse, was er anderen zufügte – und dieses nun bei sich und dem anderen reinigen könne.

    Morrnah’s ho’oponopono ist auch nicht so viel anders als das traditionelle Verfahren. Wurde dieses noch vorwiegend unter der Schirmherrschaft von Naturgeistern durchgeführt, so ist es bei Morrnah ausschließlich der Schöpfer. War traditionell noch die physische Anwesenheit aller an einem Problem Beteiligten erforderlich, moderiert durch einen kahuna, so sind diese Beteiligten bei Morrnah auf einer Art Liste enthalten, der in ihr 12- (bis 14-)stufiges Verfahren eingefügt wird. Ob jemand glaubt, mit der Göttlichkeit reden zu können, spielte bei ihr keine Rolle. Für sie war die Erde ein Schulhaus, wo wir durch Versuch und Irrtum unser Leben gestalten. Ho’oponopono macht dazu den Weg frei, räumt den geistigen Müll weg – ohne die freie Wahl außer Kraft zu setzen.

    Ho’oponopono ist vor allem keine Alles-ist-Eins-Theorie, wie Sie es in Ihrem Lexikon definieren und viele davon abschreiben. Das ist in Hawaii völlig unbekannt. Ich weiß nicht, wie Sie darauf kommen. Aber sollte es von Ihnen sein, müssen Sie das sagen. Werfen Sie doch einen Blick auf das neutrale wikipedia (nicht SpiritualWiki von Frau Amann, die auch Seminare von Dr. Len übersetzt). Die Menschen sollten korrekt informiert werden.

    Obgleich es etwa ein halbes Dutzend verschiedene ho’oponoponos auf Hawaii gibt, sind diese in ihren Eckwerten identisch: Sie beruhen auf gegenseitigem Bereuen und Vergeben, es gibt einen bestimmten Anfang und ein bestimmtes Ende. Bei Morrnah kann sich niemand allein reinigen, nicht durch schöne Worte, nicht durch Eigenliebe, nicht durch Resonanzen, nur der Schöpfer vollzieht die Reinigung, die Umwandlung der Probleme in Reines Licht.

    Das Mantra „I love you. I’m sorry. Please forgive me. Thank you“ wurde von Hew Len wohl Ende der 90er Jahre erfunden, eine schnell wirkende Beruhigungspille, die der Anwender leicht mit ho’oponopono verwechseln kann, wenn man ihn nicht aufklärt. Es wurde und wird weder in Hawaii noch von Morrnah gelehrt und steht in keinem ihrer damaligen Lehrbücher. Demzufolge wurde es auch NICHT bei der Heilung von 23 geisteskranken Kriminellen im Hawaii State Hospital 1983-87 angewandt.

    Die Menschen wurden offenbar jahrelang hinters Licht geführt. Zwar WURDEN 23 Kranke geheilt (und die Abteilung vorübergehend geschlossen), aber durch das vielstufige ho’oponopono von Morrnah Simeona, mit ausführlicher Beteiligten-Liste (Patienten, Verhalten, Ärzte, usw.). Sehen Sie, Dr. Len war damals Morrnah’s Schüler und von ihr beauftragt! Die Heilung war also ein Erfolg, der IHREM Verfahren geschuldet war. Sie beruhte NICHT darauf, dass Stan Hew Len nur die Akten ansah und immer wieder wiederholte „Es tut mir leid. Bitte verzeih mir.“ Dr. Len vereinnahmte Morrnah’s Erfolg für eine ganz andere Lehre. Das ist nicht nett, nicht fair und nicht korrekt den vielen Hilfe suchenden Menschen gegenüber.

    Damals, in den späten 80er Jahren, erzählte Dr. Len in jedem Seminar diese Geschichte, wie durch Morrnah’s 12-Schritte-ho’oponopono die Kranken geheilt wurden. Auch wurden Werbebriefe in Deutsch und Englisch mit seiner Unterschrift versandt, in denen er von der Heilung teils detailliert berichtete, so z.B. am 5.10.1990.

    Abschließend sei auf eine wunderliche Aussage von Dr. Len in Zero Limits hingewiesen: „I’m told that I have to kill the Divine to be home.“ Fiel das niemand auf? Auch nicht, dass das neue Logo für IZI LLC ein „I“ (Englisch „Ich“) in einem Kreis ist, dem geometrischen Symbol der Zerstörung?

    Friede.

  14. Elfriede Ammann

    Herr Mickley,

    bzgl.: *Das Mantra „I love you. I’m sorry. Please forgive me. Thank you“ wurde von Hew Len wohl Ende der 90er Jahre erfunden, eine schnell wirkende Beruhigungspille, die der Anwender leicht mit ho’oponopono verwechseln kann, wenn man ihn nicht aufklärt.*
    Jesus lehrte: Betet ohne Unterlass. unentwegt zu beten, zu reinigen, betrachte ich nicht als beruhigungspille, sondern als spirituelle arbeit.

    *Es wurde und wird weder in Hawaii noch von Morrnah gelehrt und steht in keinem ihrer damaligen Lehrbücher. Demzufolge wurde es auch NICHT bei der Heilung von 23 geisteskranken Kriminellen im Hawaii State Hospital 1983-87 angewandt.*
    upps, das ist eine kühne behauptung, Herr Mickley. Joe Vitales blog, der um die welt ging, spricht genau davon, dass Dr. Len 3 von 4 kurzgebets-formeln angewandt hat. Ich schätze Dr. Len wandte das gesamte reinigungsspektrum an, das er von Morrnah gelernt hat und die reinigungswerkzeuge, die ihm mitgeteilt worden sind auf dem Weg als Meisterlehrer in der Tradition.

    *Dr. Len vereinnahmte Morrnah’s Erfolg für eine ganz andere Lehre.*
    upps, Dr. Len ist der von Morrnah eingesetzte nachfolger in der Hooponopono-Tradition. und diese ist lebendig, nicht statisch.
    ich wiederhole — als nachfolger von Morrnah und halter einer Kahuna-Tradition (die nicht Morrnahs eigentum ist) — entwickelt der meisterlehrer Hew Len die Tradition weiter — sie wurde vereinfacht und erweitert und einem größeren kreis von interessenten angeboten. Dr. Lens nachfolger/in wird ebenso verfahren, nehme ich an. von der Göttlichkeit inspirierte traditionen sind nicht statisch, und nicht im besitz eines speziellen lehrers.
    Morrnah ist nicht gedient, sie posthum zu einem idol aufzubauen.

    auf welcher Seite in Zero Limits steht Dr. Lens Aussage: „I’m told that I have to kill the Divine to be home.“ und in welchem kontext erscheint dieser satz?
    mich erinnert er an den paradox anmutenden buddhistischen Spruch: “Wenn du Buddha unterwegs begegnest, töte ihn.” es sind die Gottesvorstellungen, die Gott (dem reinen zustand) im wege stehen.

    die Is in IZI LLC stehen für göttliche Identität und Inspiration, nicht für das „I“ (Englisch „Ich“), das als kleines selbst oder ego verstanden wird.

    seit wann, durch wen, symbolisiert der kreis zerstörung?
    der Kreis steht als symbol für vollkommenheit und Ganzheit – für das All (Alles). A&O, Anfang und Ende in einem.

    POI, Elfriede

  15. Michael Micklei

    Liebe Frau Ammann,

    ich beziehe mich nachfolgend auf mein posting vom 8.8. und Ihre Antwort darauf vom 14.9.2011. Einleitend darf ich ergänzen: Nach einigen Seminaren, die ich 1987 gemeinsam mit Morrnah (und Stan) durchführte, erhielt ich von Morrnah die Lehrerlaubnis für ihr Basic I, II und III. Bevor sie 1992 uns ging, gründete sie persönlich am 19.9.1990 in München Pacifica Seminars, um ihre Lehre auch durch diese Institution zu verbreiten. In der Zeit von 1986 bis 1990 hielt Morrnah (im Beisein von Stan) über 60 Seminare mit über 1.000 Teilnehmern in Europa.

    Es ist mit diesen Teilnehmern als Zeugen, aber auch mit genehmigten Audio- und Videomitschnitten festgehalten, dass zu keinem Zeitpunkt auch nur annähernd so etwas wie ein Mantra Gegenstand des ho’oponoponos war. NIE berichtete Stan von einem Mantra oder Teilen davon, die er zur Heilung bei besagten kriminellen Geisteskranken angewendet haben soll. Wie auch, er reinigte ja auf expliziten Wunsch von Morrnah und unter ihrer Kontrolle. In einem de/fr/en-Werbebrief an Psychologen schrieb Stan am 5.10.1990, ich zitiere:

    “… ich möchte hierzu einen typischen Fall herausgreifen: Man bat mich an Karl zu arbeiten … jedesmal, wenn ich ihn zur Beobachtung aufsuchte, wurde ihm die Zwangsjacke angelegt … (dabei) beobachtete ich meine Reaktionen und Urteile über ihn, auch die der anderen Ärzte und Schwestern sowie anderer Patienten; ich nahm es auf Tonband auf, auch Details der gesamten Umgebung, in der er lebte. Dann führte ich täglich mindestens zweimal das Ho’oponopono-Verfahren im Zusammenhang mit meinen Aufzeichnungen durch.” (Zitat Ende)

    Da kam kein permanent (“incessant”) zu sprechendes Mantra zur Anwendung (NUR über den Akten gebeugt), sondern Morrnah’s 12-Schritte-ho’oponopono mit physischer Aktivität und kontrollierter Wahrnehmung. Vor allem: Morrnah initiierte dieses Experiment, um die Wirkung IHRES Verfahrens zu belegen. Aber Stan nahm es nach Morrnah’s Weggang, um die Wirkung (der Rohform) SEINES Mantras zu belegen (Seite 23 im Buch ‘Zero Limits’, Hew Len: “I just kept saying ‘I am sorry’ and ‘I love you’ over and over again.” Vitale: “That’s it?” Hew Len: “That’s it”). Ich sage das nicht, um Morrnah posthum als Idol hinzustellen, sondern um den Tatsachen die Ehre zu geben.

    Außer diesem 12-Schritte-Verfahren (oder 14, wenn man 6a/b, 6c und 6d als 3 zählt) gab es bei Morrnah keine Reinigungswerkzeuge, die mit den ca. 50 von Stan vergleichbar wären, außer vielleicht die ‘Indigo Bowl’ und ‘Die Säule des Frieden des ICHs’: Unbekannt waren insbesondere 100% Verantwortung, Magie oder Resonanz (im Zusammenhang mit der Quantenphysik). Wie sollte Resonanz auch helfen? Wenn man sich allein “spirituell reinigte” (unabhängig davon, dass das gar nicht geht), reinigte man nicht die Beteiligten, denn veränderte eigene Schwingung verändert NICHT gleichfalls den Resonator, sondern sucht sich einen anderen, der mit der neuen Schwingung identisch ist! Warum das so ist? Weil Resonanz keine Kraft ist, sondern ein Zustand. Und (menschengemachte) Magie ist nur ein Pflaster, unfähig Karma zu löschen.

    Zu Ihrem 1. Absatz: Von Jesus ist Ihr Zitat “Betet ohne Unterlass!” unbekannt. Meines Wissens war es Paulus, der diesen Satz im 1. Brief an die Tessalonicher als Mahnung einfügte. Doch liegen permanent aufzusagende Mantras nicht in der Nähe von Litaneien, die Jesus gerade ablehnte?

    Zu Ihrem 2. Absatz: Vitales blog ist kein Beweis dafür, dass Stan im Krankenhaus eine Rohform des Mantras anwandte, da Vitale nur gutgläubig Dr. Len’s Vorgaben übernommen hat. Dass der blog große Aufmerksamkeit erlangte, halte ich für dem Wesen des Internets geschuldet (heute kann ein Video auf YouTube an einem Tag zwei Millionen Mal abgerufen werden).

    Zu ihrem 3. Absatz: Sitzen Sie gut, während Sie diese Zeilen lesen? Na dann: Dr. Stanley Hew Len wurde NICHT von Morrnah als ihr Nachfolger bestimmt. Als sie am 11.2.1992 von uns ging, war John Min der von Morrnah eingesetzte Vizepräsident der ‘Foundation of I’, damit ihr legaler Nachfolger. Hew Len war ihr Administrator, legte die Preise für die Seminare fest, sprach mit dem Buchhalter, begleitete Morrnah ab 1986 auf ihren Reisen (vorher war es Pa Mai Tenn, der auch bei der UNO dabei war). Mitte Juni 1992 schrieb Hew Len den ‘principals’ der Foundation: “Die Göttlichkeit wünsche einen Höflichkeits-Rücktritt (“courtesy resignation”) aller Mitglieder. Alle haben ihre Lehr-Unterlagen zurückzugeben und sollen von allen Ämtern, die sie von Morrnah erhielten, spätestens bis 30.6.1992 schriftlich zurücktreten. Wer nicht zurücktrete, gelte als ausgeschlossen. Die Göttlichkeit werde am 1.7.1992 nachdenken und er, Stan, werde den Mitgliedern der Foundation am 2.7.1992 das Ergebnis mitteilen.” – So wurde Stan dann am 2.7. der “Nachfolger” und John Min auf “Anweisung der Göttlichkeit” in “vacation” geschickt. Auf Pacifica Seminars in Deutschland hatte Stan keinen Einfluss, deshalb liegen alle Unterlagen von und über Morrnah noch vor und es ist wie von Morrnah gewünscht.

    Zu Ihrem 4. Absatz: Die Aussage von Dr. Len steht auf Seite 172. Er sagt es im Kontext, dass man die Göttlichkeit um nichts zu bitten braucht (“Don’t ask for things. Just clean.”) – man brauche nur das Mantra zu sprechen. Allerdings: Der Schöpfer ist im 12-Schritte-Verfahren bei fast jedem Schritt angesprochen, und dann soll er (nachdem Stan vorgibt, Ihn zu hören) ihm gesagt haben, er möge Ihn umbringen? — Ihren Hinweis auf einen sog. buddhistischen Spruch belegten Sie nicht. Belegt ist aber ein Buch von Sheldon B. Kopp mit dem Titel: “Triffst Du Buddha unterwegs, so töte ihn.” Jedoch ist das kein gutes Beispiel, denn Buddha ist nicht der Schöpfer und Zen ist ein Weg, der gerade nicht in der Tradition des ho’oponopono steht. Zielen Len’s Worte da nicht mehr auf eine Trennung vom Göttlichen ab, von sog. Linienhaltung ganz zu schweigen? — Auch hinsichtlich der “Gottesvorstellungen” ist es kein gutes Beispiel, wenn das Göttliche nur auf die “Inspiration” reduziert wird, ja sogar auf Zero – NULL. Auf diese Weise wäre das Göttliche tatsächlich (gedanklich) “gekillt”.

    Zu Ihrem 5. bis 7. Absatz: Ich sprach vom Logo, nicht vom Firmennamen IZI LLC. Der Logo ist ein brauner Kreis mit einem senkrechten braunen Strich (“Braun” farbpsychologisch für egoistisch/egozentrisch/unentwickelt). Dieser Strich für das (engl.) “I”, das (dt.) “ICH”, Morrnah’s Synonym für die Göttlichkeit, die im neuen Zeitalter im Herzen der Menschen wohnt, ist NICHT das kleine Selbst oder Ego. Sie wissen doch, dass in den IZI-Seminar-Unterlagen dieses “I” ausschließlich für den Schöpfer steht. Warum also die Lüge? Der Kreis ist in der Mysteriensprache das (verborgene) Symbol für die Zerstörung. Darum verwenden Wissende niemals einen präzisen Kreis. Und POI ist ein hawaiisches Lebensmittel, eine bläulich-fliederfarbene Paste. Sie meinen sicher (engl.) “Peace of ‘I’ ” oder (dt.) “Friede des ‘ICH’ “. Dann sagen Sie es bitte auch. Es ist eine ganz andere Schwingung.

    Herzlichst
    Michael Micklei

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