Buteyko Methode

Buteyko Methode

Montag, den 7. Juli 2008 von Thomas Klüh

Aufgrund des Artikels Gesundheit und Atmung habe ich etliche Anfragen bezüglich der Atemtechnik erhalten. Das ich hier als erstes an meinen Emotionen ansetzen würde, ist ja klar - bevor ich mir Gedanken um meine Atemtechniken machen würde, würde ich mich um meine emotionale Stabilität kümmern.

Aber natürlich sollte man sich auch um die Atmung an sich kümmern. Einen sehr guten Ansatz hierzu bietet die Buteyko Methode. In der Buteyko Methode werden gezielte Atemtechniken gelehrt, mit denen man seine Atmung sehr einfach in den Griff bekommt und dadurch Krankheiten, wie zum Beispiel Asthma und Allergien aber auch Entzündungen und vieles mehr verschwinden. Die Buteyko Methode wurde bereits in einigen groß angelegten wissenschaftlichen Studien als äußerst erfolgreich bestätigt.

Wer mehr über die Buteyko Methode erfahren möchte, empfehle ich das Buch: „Leben ohne Asthma. Die Buteyko Methode

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4 Reaktionen zu “Buteyko Methode”

  1. Det Mueller

    Hallo Thomas,

    wollte nur mal schnell und zeitnah “Danke” sagen, für Deinen Kommentar auf muellersblog. Kam dadurch hier auf Deinen und finde eure gemeinschaftliche Idee sehr schön, sehr wichtig und äußerst interessant.
    Komme wieder!

    Herzliche Grüße
    Det

    PS: Für euch ist sicher mein Lohas Blog interessanter - da nehme ich gleich mal eine Änderung an der Blogroll vor ;-)

  2. Richard Friedel

    Bei Asthma ist die Einatmung erschwert.
    Eine kurze Recherche mit Google und unter dem Suchwort “respiratory pump”, d. h. Atmungspumpe, zeigt dass beim Einatmen der Bauchinnendruck jeweils steigt. Als Beispiel siehe die Webseite http://www.sh.lsuhsc.edu/intragrad/slides/212/alexander/L15_alex.ppt für eine Powerpoint-Datei, die mit dem Powerpoint-Reader zu lesen ist. Einmal drin tippt man auf die rechte Maustaste und auf „gehe zu Folie“ und dann „18 respiratory pump“.
    Wenn man das weiß, liegt die Vermutung nahe, dass Druck auf dem Bauchraum durch Anspannen der Bauchwand die Einatmung asthmawirksam erleichtert. Verschiedenen japanischen Atemmethoden liegt diese Bauchdrucktechnik zugrunde (Dr. N. Shioya: Die Kraft der strahlenden Gesundheit; Dr. med. Takashi Nakamura: Das große Buch von richtigem Atmen; „Hara – Erdmitte des Menschen“, Graf Karlfried von Dürckheim, siehe insbesondere „Worte des Meisters Okada“ mit Erklärung des Tanden). Das hier kaum von Asthma geredet wird, liegt evtl. daran, das nur im Westen die Asthmaursache in der Lunge bzw. im Lungengewebe aufgespürt werden sollte. Ohne diese Denkweise würde man sowieso weniger Asthma haben.
    Eine anschauliche Erklärung der Atmung mit Betonung des Bauchdrucks ist bei http://tinyurl.com/a8fqar mit Seiten aus „Schlankheits-Qi-Gong“ von Dr. Wan-chung Chen zu finden, insbesondere Seite 62.

    Hier wird festgestellt, dass:
    1) Die natürliche Druckerhöhung im Bauchraum bei der Einatmung Blut aus dem Bauchraum dem übrigen Kreislauf zuführt, wo es mehr nutzt als stagnierend im Bauch.
    2) Die Konzentration auf den Dantien (jap. Tanden) als, denke ich, „Drucksensor“ bzw. Energiepunkt, vom Nutzen ist.
    3) Eine Atemlehre ohne Andeutung oder explizite Erwähnung vom Bauchdruck und Gefühl für das Qi zum Gegenstand ist unwissenschaftlich und „esoterisch“.
    Die westliche Medizin aber versteht Atmung meist rein lungenbezogen und verharrt beim Versuch einer Entwicklung der Medikamente wie Sprays ohne Nebenwirkungen. Der Arzt lehnt die Möglichkeit einer wissenschaftlichen Beeinflussung von Asthma durch Atemübungen deshalb ab. Angesichts der oft lebenslangen Verminderung der Lebensqualität aber kann ich ein Studium dieses Aspekts außerhalb der üblichen Medizin nur empfehlen. Mit freundlichen Grüßen, Richard Friedel s3e0101@mailin.lrz-muenchen.de

  3. Richard Friedel

    Die Methode nach Buteyko hat sich etabliert. Dass sie trotzdem durch die orthodoxe Medizin kaum empfohlen wird, erklärt uns Prof. Dieter Lenzen, seit 2003 Präsident der Freien Universität Berlin, in seinem Buch “Krankheit als Erfindung” (S.17).

    „Die Medizin schützt sich selbst vor Leistungskontrolle, Kritik und Veränderung.
    Diese Kritik kann auf die medizinische Forschung zielen, wenn man ihr vorwirft, sie verzichte, unter Umständen unter dem Deckmantel ethischer Argumente oder gesetzlicher Verbote, auf Kontrollgruppen (hier die Buteyko-Fans) solcher Patienten, die mit ihren neuen Methoden und Mitteln nicht behandelt werden. Auf diese Weise werde der nur im Vergleich nachweisbare Erfolg oder besser: der Mißerfolg medizinischer ahe, daß die »Sozialdialekte« in der Medizin zum Ausschluß von Kommunikationsmöglichkeiten für Laien über ihre eigene Krankheit führen.

    Wegen der Konzentration der Schulmedizin auf Asthmamedikamente ist ein Standardwerk der Lungenheilkunde zu zitieren nämlich “Pneumologie in Praxis und Klinik”, Herausgeber: Rudolf Ferlinz.

    Es heißt her am Anfang des 2. Kapitels “Bleiben wir uns aber bewusst, dass auch auf diesem Gebiet der Medizin vieles Tradition, Vermutung und Empirie ist, so dass die biologischen Zusammenhänge sich bei genauerer Nachprüfung ganz anders darstellen mögen.” RF.

  4. Richard Friedel

    Asthmaursache – Neuartige Atemtrainer werfen ein anderes Licht auf das brisante und sehr sensible Thema.
    Geräte wie z. B. Powerbreathe, Expand-a-lung, etc etc. mit großem Verkaufserfolg haben in wissenschaftlichen Studien die für klassische Medizin erstaunliche Wirkung einer Drosselung des Atemstromes bei der Einatmung unter Beweis gestellt. Die Lungenfunktion wird verbessert. Zwar weiß man im Hinterkopf von dem Zusammenhang zwischen Asthma und reduzierter Drosselung, nämlich bei Mundatmung, man hat aber dabei gar keinen wissenschaftlichen Beweis einer Verursachung. Experimente an Gesunden wären hier offensichtlich unethisch.
    Von daher könnte das Asthmamysterium, d. h. das Fehlen organischer und nicht auf die asthmatische Atmung selber wahrscheinlich hervorgerufener Unterschiede zwischen Asthmabetroffenen und gesunden Menschen, durch angeborene oder anerzogene Denkweisen erklärbar sein. Schlicht und ergreifend wäre die Ursache der Fehler bei den Betroffenen, dass sie nicht merken, dass ein Bremsen des Atemluftstromes Symptomen wie Kurzatmigkeit entgegen wirkt.
    Zwar werden die Atemtrainer hauptsächlich als Geräte zur Stärkung der Einatmungsmuskeln angepriesen (nämlich zum „inspiratory muscle training”), was nicht gerade eine Vertrautheit mit Asthma vermuten lässt, wo Patienten oft wegen dem Widerstand in den Atemwegen unwillkürlich ihre Muskeln stärken müssen, eine Korrektur des Atmungsmusters mit mehr Bauchatmung scheint wahrscheinlicher.
    Experimente mit einem Gerät zeigen schnell die positive Wirkung auf die Einatmung. Wenn die Engstelle zwischen einem zwischen den Lippen gelegten Finger gebildet wird, geht alles viel flotter und billiger. Da hat man den Vorteil einer gewollten Änderung der Stenosis noch während der Einatmung, was bei den Geräten nicht gelingt. RF.

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