Zuneigung vs. Anerkennung 4

Zuneigung vs. Anerkennung 4

Freitag, den 15. Mai 2009 von Thomas Klüh

Die bis dahin beschriebene Methode funktioniert also ganz prima - allerdings entsteht dadurch im Gehirn des Kindes die Verknüpfung, dass es Zuneigung bekommt, wenn es Dinge gut und richtig macht (also erfolgreich ist), und Ablehnung, wenn es etwas schlecht oder falsch macht. Es unterscheidet nicht zwischen Lob bzw. Tadel und Zuneigung bzw. Ablehnung.

Wie weit diese Erfahrung das spätere Leben des Menschen beeinflusst, hängt davon ab, ob und wie weit sie in der Kindheit relativiert und korrigiert wird. Wenn das Kind auch unabhängig von seinen Leistungen und Fehlern viel Zuneigung von den Eltern erfährt, begreift es, dass die Kopplung von Anerkennung und Zuneigung nicht zwangsläufig ist. Zudem kann man älteren Kindern dies auch intellektuell erklären und Lob bzw. Tadel aussprechen, ohne dabei die Zuneigung zu verstärken bzw. zu reduzieren.

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Eine Reaktion zu “Zuneigung vs. Anerkennung 4”

  1. Ute Hoffmann

    Ich kann Ihnen nur zu 100 % Recht geben. Sie haben das sehr gut, sehr einfühlsam und verständlich formuliert. Und das ist sooo wahr. Entspricht meiner Lebenserfahrung .
    Ich habe gerade Ihr Buch * Erfolgsgefühle * gelesen und bin total begeistert.

    Warum machen Sie denn keine Lesung im Raum Grünstadt?
    Das wär sooo total interessant für sooooo viele Menschen.
    Wär doch schön, wenn noch sehr viele Menschen mehr von Ihrem genialen Buch profitieren könnten.
    Herzlichen Glückwunsch an Sie persönlich zu einem grandiosen Buch!
    Ich freu mich, dass ich die Möglichkeit hatte, es lesen konnte.
    Ich werd es noch ein paar mal kaufen müssen :-) und weiträumig verschenken !!
    Vielen Dank für die interessante Lektüre.

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