Wie tickt Robert?

Wie tickt Robert?

Freitag, den 25. März 2011 von ()

Heute Teil 13 der Fortsetzungsgeschichte:

In Teil 11 und Teil 12 bin ich etwas auf die theoretischen Hintergründe der Dankstrukturen eingegangen. Nun geht die Geschichte weiter:

Da mir das mit den Denkstrukturen mittlerweile klar geworden war, musste ich nur herausfinden, was sich zwischen Roberts Ohren abspielt, wenn es um das Thema Reichtum geht, dies mit mir vergleichen und dann eine kompatible Lösung finden, die zu mir passt.

Das Problem an der Sache war, dass mir Robert sein Denken nicht beschreiben konnte, da es für ihn ja normal war, so zu denken.

Ich gebe mal ein Beispiel. Wenn du jemandem klarmachen wolltest, wie ein Armer oder Mittelständler denkt, kämst du wahrscheinlich nicht auf die Idee, deinen Kumpel anzurufen um ihm zu sagen, dass du gerade vor etwas schönem stehst und den Gedanken hast, dass du dir das gerade nicht leisten kannst. Dieser Gedanke ist für dich so normal, dass du ihn einfach nicht erwähnen würdest. Und genau dieser Gedanke ist es, der jeden der ihn ab und zu denkt davon abhält, vermögend zu werden.

Wir denken am Tag ca. 80.000 Gedanken unbewusst. Dies sind größtenteils die Gedanken, die wir bereits am Vortag auch gedacht haben. Diese Gedanken entstehen durch unsere Erfahrungen, Glaubenssätze, Identifikationsmuster, Prägungen, Wertmaßstäbe, etc.. Nun sind es genau diese Gedanken, die unsere Gefühle bestimmen (was man mit meinem Emotionstraining umkehren kann), diese wiederum sorgen für unsere Handlungen und gestalten unsere Realität. Doch bei den Meisten laufen diese Gedanken im Automatikmodus. Wer diesen Gedankenfluss nicht aktiv verändert, wird sein Leben immer in den selben Bahnen verbringen und dann auch noch das Gefühle haben, dass die Welt wirklich so ist, wie sie glauben, dass sie ist.

Genauso geht es Robert ja auch. Er denkt zwar vollkommen anders, macht dies aber genauso unbewusst wie alle und empfindet seine Gedanken natürlich genauso normal, wie ich meine Gedanken als normal empfinde.

So fing ich an, Roberts Denkmuster zu studieren. Doch stellte ich nach einiger Zeit fest, dass dies leider nicht ausreichte, um genau festzustellen, was genau der entscheidende Unterschied unserer Denkmuster ist.

Fortsetzung folgt.

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