Wie ich Emotionstrainer wurde

Wie ich Emotionstrainer wurde

Montag, den 5. Mai 2008 von ()

Heute bin ich in der glücklichen Lage, mein Hobby, in dem ich mich voll und ganz ausleben kann, zum Beruf gemacht zu haben – Emotionstrainer. Allerdings war das auch für mich ein langer Prozess. Anfangs bin ich meinem Job als Manager tagein tagaus nachgegangen und habe nebenher meine Beratungen als Emotionstrainer durchgeführt. Hätte ich damals gleich meinen „weltlichen” Job gekündigt, um nur noch als Emotionstrainer zu arbeiten, hätte ich meine Aufmerksamkeit sicher auf Existenzangst gelegt. Somit hätte ich auf all das, was mir Spaß machte, ein Gefühl der Unsicherheit geankert. Ich hätte meine Wahrnehmung ständig auf den Zweifel und die Existenzangst gelegt und diese dann auch erlebt.

Deshalb bin ich dieses Thema langsam angegangen. Ich habe meinen Job ganz normal weiter gemacht und parallel dazu meinen Beruf als Emotionstrainer aufgebaut. Ich habe also abends und an den Wochenenden einfach das gemacht, was mir am meisten Spaß machte. Dabei war mir Geld völlig egal, denn das kam ja über mein Managerjob rein. Ich fing also an, Einzelberatungen im Freundeskreis zu geben. Die Erfolge, die ich dort hatte, sprachen sich mit der Zeit herum und ich fing an, auch mir fremde Personen zu beraten.

So ging es immer weiter. Ich machte immer mehr Einzelberatungen, bis ich eines Tages dazu „gezwungen” wurde, einen Workshop durchzuführen. Dann wiederum dauerte es nicht all zu lange, bis ich ein Seminar geben „musste”.

Das führte sich so fort, bis ich meinen Job als Manager nur noch als Nebenbeschäftigung sah. Noch eine Zeit später hatte ich dann einfach keine Zeit mehr für diese Nebenbeschäftigung und widmete mich voll und ganz meiner Berufung: Emotionstrainer.

Also dieser Prozess dauerte schon ein paar Jahre, in denen ich ab und zu überlastet war. Aber ich denke, es ist besser, sich mal zu überlasten, als eine Existenzangst mit seiner Berufung zu verknüpfen. Somit konnte ich mit dieser Variante immer ein gutes und sicheres Gefühl zu meinem Beruf als Emotionstrainer aufrechterhalten.

Ich kann jedem, der sich in einer ähnlichen Situation befindet (unabhängig ob Emotionstrainer, Fotograf, Heilpraktiker oder was auch immer) nur Mut machen, es durchzuziehen.

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6 Reaktionen zu “Wie ich Emotionstrainer wurde”

  1. Ushi Windisch

    Mir wurde durch Scheidung der “weltliche Job” gekündigt und ich habe lange Zeit genau den Fehler gemacht: Mich meinen Existenzängsten ausgeliefert, nicht ahnend, wie man da rauskommt. Ein Glück, dass es heute Trainings gibt.

    Ich würde gerne weiterempfehlen, hätte dazu gerne noch etwas genauere Infos. Gibt es Insider-Infos?
    Ich bin Suggestopädin, Gesundheitstrainerin, habe NLP und gute spirituelle Wurzeln.

  2. Thomas Klüh

    Liebe Ushi,
    rufe mich am Besten einfach mal an: 06359 / 946323

    Liebe Grüße
    Thomas

  3. Alexandra Panzer

    Hallo Thomas,
    soweit ich weiß warst du doch ein Glückstrainer im Ella Kensington Team. Mich interessiert weshalb du dort ja anscheinend ausgestiegen bist. Ich freue mich auf eine Antwort.
    Danke und liebe Grüße
    Alexandra

  4. Claudia Fischer

    Lieber Thomas,

    genau so verfolge ich auch meine Vision. Neben meinem Job als freie Redakteurin habe ich meinen Heilpraktiker bestanden und habe direkt eine Praxis eröffnet. Ich bin im Vergleich zu Dir jetzt nicht überlastet, diese Phase habe ich bereits hinter mich gelassen, ich muss mich zz. eher in Geduld üben. Ich feue mich, dass ich neben meiner beuflichen Tätigkleit meine Vision verwirklicht habe und kann auch nur jedem Mut machen seiner Berufung zu folgen, auch wenn manchmal Steine im Weg liegen. Aus Steinen können auch Stufen werden!

  5. Thomas Klüh

    Freut mich immer wieder zu sehen, wenn Menschen ihre Träume leben, liebe Claudia.

  6. Walter Berger

    Was mich schon wundert, ist, dass Sie keinerlei psychologische Qualifikationen angeben, die Sie erworben haben. So entsteht der Eindruck, als seien Sie nichts weiter als einer dieser unseriösen “Glücksgurus”.

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