Selbstablehnung
Montag, den 29. September 2008 von Thomas KlühIn dem Beitrag “Bedingungslose Liebe” bin ich ja auf die Manipulation anderer eingegangen. Man macht sich selbst schlechte Gefühle, um sich oder Andere damit zu manipulieren. Wenn man Andere manipulieren will, geht es einem damit einfach nur schlecht. Bei der Selbstablehnung, richten sich die „Manipulationsgeschütze” auch noch gegen sich selbst. Man fährt alle Waffen gegen sich auf, um sich damit zu motivieren, sich zu ändern. Man lehnt seine Problemzonen ab, seinen Intellekt, seine Entscheidungen, sein Aussehen oder was auch immer.
Im Falle der Selbstablehnung lehnt man also ab und wird abgelehnt und zwar beides gleichzeitig. Auf die Konsequenzen bin ich ja in “Erfolgsgefühle” ausführlich eingegangen - du kannst das auch hier in der Leseprobe nachlesen. An dieser Stelle hier möchte ich einfach in Erinnerung rufen, dass es deutlich bessere Methoden gibt, sich weiterzuentwickeln, als Selbstablehnung.
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Am 29. September 2008 um 20:01 Uhr
Hallo lieber Thomas,
ja, es ist schon komisch. Da das Konzept mit der Selbstablehnung ein quasi anerzogenes Konzept ist, macht es die Sache noch ein bisschen schwerer. Man lehnt jemanden, entweder sich oder Jemanden anders ab, um später glücklich zu sein. Das muss man sich mal vorstellen. Ich erzeuge also in mir oder in Jemanden ein schlechtes Gefühl um später glücklich zu sein. Das ist genau so, als ob ich Feuer mit Benzin lösche. In Wirklichkeit gilt aber: Ich bekomme von Etwas mehr, wenn ich etwas Gleiches hinzufüge. Liebe bekomme ich durch Liebe und Glück durch Glück. Aber wenn man das einmal verstanden hat, kann man ja ein neues Verhalten an den Tag legen und leben. Und ich sage Dir, es funktioniert immer besser ;-).
Dir noch einen schönen Tag.
Viele herzliche Grüße
Horst
Am 1. Oktober 2008 um 07:03 Uhr
[...] Thomas über Selbstablehnung schreibt, dann schreibe ich, so dachte ich mir, doch mal etwas über Selbstliebe, wohl wissend, was [...]