In der Millionärsschulung und in unserer Erfolgsschmiede erleben die Beteiligten immer eines: Sie haben auf einmal Probleme, die sie vorher nicht hatten. Das ist der Grund, warum viele entweder gar nicht erst anfangen oder gleich wieder aussteigen. In der Esoterik-Szene gibt es Etliche, die die Glaubenssätze haben, es müsse alles leicht gehen oder man muss ein gutes Bauchgefühl haben. Für eine persönliche Weiterentwicklung und für eine Zielerreichung sind diese beiden Glaubenssätze die absoluten Killer.

Warum ist das so? Was ist denn überhaupt ein Problem? Ein Problem ist eine Situation, für die man keine Strategie oder Lösung hat - s. Problemlösung

Ein Problem ist also lediglich eine Situation, in der man sich nicht auskennt - nicht mehr und nicht weniger.

Wenn ich mir nun ein Ziel setze, an dem ich persönlich wachsen kann, das mich glücklicher macht, das mich schlanker macht, das mich reicher macht, das mich gesünder macht, oder was auch immer, wird sich mein Leben verändern. Das ist ja der Sinn und Zweck eines Zieles. Wenn sich nun das Leben oder auch nur ein Lebensbereich verändert, kommt man automatisch in Situationen, mit denen man vorher nicht konfrontiert wurde (eine Verbesserung ist auch eine Veränderung!).

Jemand, der schon immer dick war, kennt sich in etlichen Situationen, die einem Schlanken widerfahren, einfach nicht aus. Das bedeutet nicht, dass diese Situationen schwierig zu handhaben sind, er hat sie einfach noch nie erlebt und folglich hat er auch keine Strategie, mit diesen Situationen umzugehen. Es ist extrem einfach, sein Gewicht so zu regulieren, wie man es haben möchte. Wenn man zwei Gesetzmäßigkeiten berücksichtigt, hat man sein Gewicht für immer unter Kontrolle, ohne dabei zu hungern. Doch was machen die Meisten? Irgendeinen Blödsinn, von dem von vorneherein klar ist, dass es zum Scheitern verurteilt ist. Und warum? Weil sie sich in der Rolle des Dicken auskennen.

Das gilt natürlich für jeden Lebensbereich: Geld, Beziehung, Gesundheit, Vitalität, Emotionalität, …. Ein Choleriker zum Beispiel nutzt sein Neandertalerverhalten, um andere einzuschüchtern. So peinlich es auch sein mag, aber er kennt sich mit dieser Rolle einfach besser aus, als mit der Rolle eines gebildeten, gelassenen, souveränen Menschen. Er hat einfach keine bessere Strategie im Umgang mit seinen Mitmenschen.

Auch den Armen geht es nicht anders. Wenn sie reich wären, müssten sie zum Beispiel lernen, mit Missgunst und Intrigen umzugehen. Der momentane Freundeskreis würde sich zumindest teilweise gegen sie verbünden und immer etwas zum Lästern finden.

Wirklich glückliche Menschen, haben zu jeder Zeit die schönstmöglichen Gefühle und die dementsprechenden Widerspiegelungen. Sie leben in Fülle - sind gesund, fit und vital - haben eine schöne Beziehung - machen nur noch das, was ihnen Spaß macht - sind wohlhabend - sie haben ein rundum schönes und erfülltes Leben. Wenn jemand ein solches Leben führen möchte, muss er in der Lage sein, mit den Situationen, die ein solches Leben bietet, umgehen zu können. Wenn ein Armer jammert, weil er einen Kratzer in seinem Fiat Punto hat, wird er bedauert. Wenn ein Reicher jammert, weil er einen Kratzer in seinem Hubschrauber hat, wird gelacht.

Wie bereits erwähnt nimmt Jeder die Situationen, für die er keine Strategien hat, als Problem wahr. Folglich bekommt jeder, der sein Leben verbessern oder verschönern möchte, erst einmal „Probleme”. Das fühlt sich nicht gut an und ist auch nicht einfach zu handhaben. Das bedeutet, dass du immer ein schlechtes Gefühl haben wirst, wenn du dein Leben verbesserst und auf dem richtigen Weg bist.

Dies ist einer der entscheidenden Gründe, warum Viele lieber so weiterleben wie bisher, als ihr Leben zu verschönern.

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6 Reaktionen zu “Jetzt fangen die Probleme erst richtig an”

  1. Edith Call

    darum: Schreite mutig voran! Du wirst belohnt werden!

    Hat mir mal ein sehr kluger Mensch gesagt und er hatte 100%ig recht!

    Ich bin so einige Male ordentlich mit der Nase gegen die Wand gelaufen … einfach weil ich noch nicht wusste, dass da eine Wand ist, die ich mir noch dazu selber gebaut hatte. Aber dann bin ich über diese Wand drüber geklettert :)

  2. Ronald Vietense

    JA!!!!

    Es sind diese “hard-facts”, die sich jeder bewusst machen muss, bevor er (ICH!!!) Veränderungen vorantreiben will.

    Danke!!!

  3. Roland Funk

    Hängt wirkliches, nachhaltiges Glück tatsächlich vom HABEN ab ??
    Was passiert mit dieser Art Glück, wenn die HABE (oder Teile davon) wegfällt ??

    Ist Glück wirklich dadurch gekennzeichet, etwas zu bekommen oder etwas zu haben ??
    Oder könnte Glück vielleicht einfach das sein was zum Vorschein kommt, sobald Haben-Wollen verschwindet (z.B. wenn sich ein Wunsch erfüllt) ??

    Könnte es also nicht eine Art Glück geben, das keine (äußeren) Bedingungen kennt ??
    … sozusagen: Bedingungsloses Glück ??

    LG, Roland

  4. Thomas Klüh

    Oh versteh mich bitte nicht falsch Roland,
    mein Glück hängt überhaupt nicht vom Haben ab! Ich sehe das genau so, wie du.

    Meine Realität, die ich erlebe ist eine Widerspiegelung meines Inneren. Wenn ich im Inneren glücklich bin, spiegelt sich das im Außen genau so wider. Wenn ich im Inneren Fülle habe, erlebe ich diese Fülle auch im Außen. Das kann ich nicht mal verhindern. Wenn ich im Inneren glücklicher werde, verändert sich meine Realität im Außen dementsprechend und wird von meinem Umfeld wahrgenommen. Damit befinde ich mich auf einem anderen Spielfeld.

    Wenn ich dagegen mein Glück vom Haben abhängig mache, erlebe ich innere und damit auch äußere Zwänge.

  5. Daniela Stein

    Hallo Thomas,

    oh ja, dass die Probleme erst richtig anfangen, wenn man sich dafür entscheidet, sich selbst und damit das eigene Leben zu entwickeln, davon kann ich auch ein Liedchen singen.
    Als ich 1998 das Buch „Bestellungen beim Universum“ gelesen habe, habe ich mir so ziemlich in allen Bereichen genau das Gegenteil von dem bestellt, was ich damals hatte. Danach ging es dann einige Zeit richtig rund.

    Allerdings lag das nicht einzig und alleine daran, dass ich nicht den Mut für Veränderungen hatte. Ich persönlich habe die Erfahrung gemacht, dass viele Wünsche und Ziele, die man glaubt zu haben, gar keine eigenen Ziele sind.

    Einige Ziele, die man sich gesetzt hat, hat man von seinem Umfeld übernommen, andere wiederum basieren auf inneren Mangelzuständen.
    Erst einmal herauszubekommen, warum man was will, welche Motive hinter den eigenen Zielen stehen, und was man wirklich will, wenn alle inneren Mängel, menschlichen Steinzeitinstinkte usw. überwunden sind, kann den eigenen Entwicklungsprozess durchaus bequemer gestalten, wenn auch weniger abenteuerlich und spannend, :-).

    Wenn man dann sich selbst und die eigenen Ziele kennt, heißt das aber nicht unbedingt, dass immer alles ganz einfach und leicht ist und dass man nie ein mulmiges Gefühl im Bauch hat.

    Aber wer wirklich er selbst ist, ist mit allem, was er denkt, sagt und tut zu 100% identifiziert und das gibt die Kraft auch trotz Angst zu handeln.

    Und trotz Angst zu Handeln ist einen Grundvoraussetzung für Erfolg, egal in welchem Bereich!

    Liebe Grüße

    Daniela

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    [...] dem Beitrag “Jetzt fangen die Probleme erst richtig an” bin ich deutlich darauf eingegangen, dass eine Weiterentwicklung immer mit einer [...]

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