Ho oponopono

Ho oponopono

Mittwoch, den 23. Juli 2008 von ()

In dem Beitrag Ho oponopono bin ich ja bereits auf diese hawaiiansche Methode eingegangen. Eine Begriffserläuterung findest du in unserem Lexikon unter Ho oponopono.

Bemerkenswert finde ich dabei, dass bei Ho oponopono so wie ich es bis jetzt verstanden habe, die Täter- und die Opferrolle berücksichtigt werden.
Man soll sich ja, wenn man mit einer bestimmten Situation ein Problem hat, zum einen fragen, warum einem dies geschieht, um damit festzustellen, wie man sich dies in sein Leben gezogen hat, soll sich aber auch fragen, warum man es selbst getan hätte, um damit festzustellen, welcher Anteil in einem selbst die Täterrolle reflektiert.

Wenn also jemand schlecht über dich spricht und dich das aufregt, stellen sich im Ho oponopono mehrere Fragen:
Warum ziehe ich so etwas in mein Leben?
Warum regt es mich auf?
Warum würde ICH in einer solchen Situation schlecht über andere reden?

Wenn man sich zum Beispiel nur fragt, warum einem etwas Bestimmtes geschehen ist und auch nur diesen Teil bearbeitet, bleiben die anderen beiden Säulen dieses Themas stehen. Dadurch lebt man dieses Gesamtthema unbeirrt fort, womit sich auch die Behebung dieser einen Facette schnell umkehren wird. Man steht wieder genau da, wo man schon immer stand.

Ho oponopono ist sicher kein Allheilmittel, aber ein guter Ansatz, mit dem man selbst sehr einfach hinter sämtliche Ursachen der Themen, die einem glücklichen Leben im Wege stehen, auf den Grund kommt. Und verzeiht mir bitte, wenn ich das Ho oponopono nicht ganz fachgerecht darstelle, mir geht es hierbei um die Bereicherung, die es bietet.

Ich betrachte das Ho oponopono einfach als eine schöne Ergänzung zum Emotionstraining.

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3 Reaktionen zu “Ho oponopono”

  1. Galahad

    Hallo Thomas,

    danke für deinen Beitrag zu Ho’oponopono, den ich via Google gefunden habe. Es würde mich sehr freuen, wenn du vielleicht auf ein Seminar mit Dr. Ihaleakal Hew Len aufmerksam machen könntest, das jetzt am 20./21.9.08 in Frankfurt/Main statt finden wird. Es ist das einzige Seminar, das in diesem Jahr in Deutschland statt finden wird. Und ich bin froh, dass Dr. Len trotz seines doch schon recht hohen Alters von Mitte Siebzig die weite Reise aus den USA auf sich nimmt.

    Weitere Informationen unter: http://www.hooponopono-seminar.de

    Vielen Dank und herzliche Grüße
    Galahad

  2. HELEN PROKESCH

    Hallo alle miteinander,
    einige haben geäussert, dass sie nicht immer das Fehlverhalten in sich gefunden haben, was aber nicht bedeutet, dass es nicht da ist, es bedeutet nur, man hat es nicht gefunden.
    Die Methode ist nur überflüssig für die, die sie nicht zur Gänze annehmen können, aber es gibt andere Menschen, die bereit sind mit ihr etwas anzufangen, ich weiss nicht warum ich auf sie verzichten soll nur,weil es schon andere Methoden gibt, ich glaube niemand hat das Recht für andere eine Entscheidung zu treffen höchstens für sich selbst.
    Es ist auch sehr interessant zu lesen, wie eine Methode wie diese, die ganz konkrete Schritte vorgibt, reinterpretiert wird, in dem es die wichtigsten Ausgangspunkte auslässt.

    Die Methode sagt,dass das was ich als Opfer erfahre mit mir selber zu tun hat. Viele sagen dann ensetzt, ich will doch nicht unter XY leiden; niemand will es, aber wir leiden trotzdem, und das ist eine Tatsache.
    Wir erleben uns als Opfer einer Ungerechtigkeit aber gehen davon aus, dass wir NICHTS dazu beigetragen haben. Die Methode sagt uns aber, doch, du hast beigetragen, vielleicht nicht persönlich, aber dennoch; dazu erklärt sie, dass man die unangenehme bzw schmerzvolle Erfahrung nicht auf sich selbst begrenzen soll, man soll die ganze Familie und Vorfahren miteinbeziehen. Irgendjemand von ihnen ist Täter gewesen und hat einem anderen Leid angetan, das,worunter ich heute leide, hat also etwas mit mir zu tun, ich habe die Aufgabe die damalige Ungerechtigkeit wieder in Ordnung zu bringen (Ho’oponopono bedeutet etwas richtg stellen ); unbewusst habe ich schon damit begonnen indem ich das Leid erfahre, das durch mich bzw meine Familie ein anderer erfahren hat, nun wiederholt sich aber immer wieder die Erfahrung unter die leide, es hört nicht auf. Ho’oponopono soll dazu verhelfen den Frieden wieder herzustellen, also die Wiederholung und das Leiden beebden, indem ich bewusst die Konfliktsituation herhole und sie so betrachte: Ich bin in dieser Situation das Opfer, und jedes Opfer braucht einen Täter.
    Jetzt kommen aber folgende Fragen in mir hoch- warum muss ich den zum Opfer werden und das erleiden?Das möchte ich doch nicht!
    Nun, hier sagt die Methode, es hat mit dir zu tun.
    Wir- aber ich weiss, das habe ich nie jemandem angetan! warum muss ich dann das erfahren?
    Ho’oponopono- Auch wenn du es niemandem bis jetzt angetan hast, hat es mit dir zu tun, denn du gehörst zu deiner Familie, deine Vorfahren gehören zu dir, und mindestens einer von ihnen hat dieses Unrecht, unter dem du jetzt leidest, einem anderem angetan.(Hier das Prinzip wir sind alle eins.)
    Wir- warum soll ich unter etwas leiden was ein anderer, auch wenn er zu meiner Familie gehört hat, verursacht hat?
    Ho’oponopono- wir sind eins, er gehört zu dir, du zu ihm.
    (Dazu folgendes, es ist genauso wie wir Hautfarbe,Augenfarbe, Grösse, … geerbt haben, sogar im Testament erbt man nicht nur das was uns positiv erscheint: ein Haus, Geld,…, sondern auch die Geldschulden, wenn es sie gibt.Man kann sich von der Familie und deren Geschichte nicht lösen, und sagen:das nehme ich und jenes was mir nicht gefällt nehme ich nicht, man bekommt alles, und muss auch alles nehmen. Also erbt man das, was im Familiensystem nicht gelöst worden ist, nicht nur die guten Sachen).
    Diese Information die das Ungelöste beinhaltet befindet sich in unseren Zellen, in unserer Seele, und die habe ich von meiner Gruppe. Diese Information sendet Signale aus, es ergibt sich eine Frequenz, eine Schwingung, die mich in Kontakt mit dem Täter bringen wird. Um diese Schwingung zu neutralisieren bietet Ho’oponopono vier Sätze an. Diese vier Sätze geben vorraus, dass der,der sie benutzt, bereit ist die Verantwortung zu übernehmen. Welche Verantwortung? Die die sagt, auch wenn ich es persönlich nicht gewesen bin, kann es ein Mitglied meiner Familie gewesen sein, das einem anderem Unrecht angetan hat, und das TUT MIR LEID. Ich als Nachkome habe die Aufgabe mitbekommen (also vererbt) den Schaden zu beheben, zuerst habe ich es unbewusst gemacht indem ich selber zum Opfer der gleichen Ungerechtigkeit geworden bin um den Schaden, mit dem gleichen verursachten Schmerz in mir, auszugleichen. Jetzt, mit Ho’oponopono, werde ich mich von der Opferrolle befreien, aber auch den ursprünglichen Täter,(den ich jetzt als einen Teil von mir anerkenne), indem ich um unsere Vergebung bitte, ES TUT MIR-UNS LEID. Es genügt aber nicht, man muss sich auch selber verzeihen, weil man es sich selber angetan hat, sich in die Opferrrolle zu begeben um die damalige Ungerechtigkeit wieder gut zu machen.Dazu bitten wir Gott, das Universum,… uns zu helfen uns selber zu verzeihen.VERZEIH MIR.
    Der Täter gehört zu mir, zu meiner Familie, zu meiner-unserer Geschichte, indem ich sage ICH LIEBE DICH-in mir, werden Täter (Familienmitglied) und Opfer(ich im jetzt, und das Opfer damals) in mir vereint, ich liebe jeden in mir.
    Nachdem ich alle in mir vereint habe, um Vergebung für den Täter gebeten habe, indem ich mich innerlich an das Opfer gewendet habe, mir selber verziehen habe, in der Lage bin den Täter zu lieben, ihm einen Platz in mir zu geben, ihn anerkennen kannn, indem er ein Teil von mir ist, kann ich schliesslich los lassen, und dem Universum die Arbeit der Neutralisierung überlassen und darauf vertrauen, dass das Universum weiss, was es zu tun hat.
    Als Folge löst sich das Gefühl,das sich überwiegend als Antwort ergeben hat Schmerz, Wut,… und man kann diese bekannte Situation anders wahrnehmnen und angehen oder sie hört auf sich zu wiederholen.
    Ich möchte noch darauf hinweisen,dass die Besserung eins zu eins mit der Fähigkeit die Verantwortung anzunehmen steht, je mehr ich verantworten kann, dass der Täter bzw das wogegen ich ankämpfe in mir ist, desto mehr löst es sich auf, je mehr ich im Opfer bin und den Täter in mir nicht annehmen kann, desto weniger erfährt man heilung.
    Als Beispiel hole ich eine Situation die viele Menschen erleben.
    Nehmen wir eine geschiedene Frau mit Kindern, der Vater der Kinder hat sich wenig oder nur oberflächlich seinen Kindern gewitmet. Die Frau wirft ihn das vor, sei es direkt oder indirekt.
    Wenn diese Frau Ho oponopono machen würde, würde sie sich anschauen, ihre Herkunfstfamilie und würde feststellen, dass mehrere Generationen die Vater Figur kaum Verantwortung, Liebe, Hingabe,…, gab,dass alles die Mutter den Kindern auf sich nehmen musste. Sie sieht im ersten nur die Frauen, die Opfer die unter einer solchen Situation litten, die Männer die Täter,sie machten nicht mit.
    Jetzt würde diese Frau ihren ganzen Mut nehmen müssen und sich bereit erklären diese Handlung der Männer als einen Teil von ihr anzunehmen, irgendwo in ihr ist ein Mann der sich nicht um seine Kinder kümmert, ¨jetzt ist er nicht mehr draussen, wo sie auf ihn zeigen kann, jetzt ist er ein Teil von ihr und sie beginnt und sagt- ES TUT MIR LEID- es tut ihr leid, dass dieser Mann so viel Schaden angerichtet hat, Frau und Kinder haben unter seiner mangelnden Verantwortung gelitten und sie verantwortet es so als wären sie und dieser Mann eine und die gleiche Person, sie selber weiss wie sehr das schmerzt und kann darum in der gleichen tiefe wahres Bedauern empfinden.
    Dann der zweite Satz -VERZEIH MIR- sie bittet das Universum möge ihr helfen sich selber zu verzeihen, sich in die Opferrolle, unter die sie diese Situation zu erleiden hatte, begeben zu haben.( Sie hat ja freiwillig entschieden den Mann zu heiraten, mit dem sie diese Erfahrung gemacht hat. Also hat sie sich selbst in die Opferrolle gebracht)
    Der dritte satz- ICH LIEBE DICH- in mir, bedeutet du-Mann-,der dich nicht um seine Kinder kümmerst und der jetzt in mir ist, Teil von mir ist, ich und du wir sind jetzt eins, -Ich LIEBE DICH-in mir. Ich bin Opfer, ich bin Täter und ich liebe mich.
    Die Vergebung in mir und die Liebe in mir, für beide, ist jetzt vollendet.
    Der vierte Satz -Danke- würde bedeuten ich habe meinen Teil gemacht jetzt übergebe ich ihn dem Universum, er soll sich um die Auflösung der Situation kümmern.
    Um auszugleichen:
    Für Männer, die von Frauen verlassen werden, die ihre Kinder nicht sehen dürfen, die unter hysterischen Frauen leiden,… gilt dasselbe, diese Frau in sich anerkennen und sie in sich zu lieben, als einen Teil von ihnen.
    Es erfordert viel Mut Ho oponopono anzuwenden, eine grosse innere Bereitschaft sich ganz zu öffnen und die konflikt Situationen als eigene Verantwortung anzunehmen.
    Viel Glück

  3. HELEN PROKESCH

    Für die, die etwas kürzeres lesen wollen, das hatte ich zuvor geschrieben:
    Wenn wir alle eins sind, dann MUSS das was mich stört,
    schmerzt in mir sein, auch wenn ich von mir selber weiss, das habe ich noch
    nie jemandem angetan! Aber wir erfahren es, als Opfer, es gibt aber kein
    Opfer ohne Täter, und umgekehrt. Um meine Rolle als Opfer erleben zu können,
    brauche ich einen Täter, es geht nicht anders!
    Also um meiner Opferrolle nachgehen zu können hole ich mir unbewusst den
    passenden Täter, das nennt sich Ressonanz, denn es ist diese Schwingung,
    diese Information, die in meinem Innerem verborgen ist, die, die das Treffen
    mit dem Täter und die daraus sich ergebende Erfahrung möglich macht. Das
    wäre die aller Erste
    Verantwortung, die man hier übernimmt. Ok,jetzt bestehe ich aber weiter
    darauf, dass ich nie so gehandelt
    habe, wie der Täter, ok du nicht, aber die Methode bezieht die ganze Familie
    und die ganzen Vorfahren, und wir können aber nicht sicher sein, dass in
    unserer Familie jemand NIe als Täter gehandelt hat, und genau wir deshalb
    die Erfahrung im Jetzt als Opfer machen, so würde das damals von meinem
    Vorfahren begangene Unrecht sich mit meiner jetzigen Opferrolle ausgleichen,
    es gilt den inneren Frieden in dieser Situation zu ermöglichen, zwischen den
    Beteiligten. Die vier Sätze sollen diesen Frieden zwischen ihnen
    ermöglichen,
    anstatt sich gegenseitig zu beschuldigen bzw im Recht sein zu wollen,das
    würde nur die Wiederholung der
    Sitiuation zur Folge haben. Von dieser Einsicht, das was mir am widerfahren
    ist, hat mit mir bzw mit meiner
    Familie zu tun; in irgend einer Form. Mit den vier Sätzen bitte ich um
    Vergebung, mir selber, weil ich mich in die
    Lage des Opfers gebracht habe, ich bitte all jene um Vergebung, denen das
    gleiche widerfahren ist, sei weil ich
    oder ein Mitglied meiner Familie selbst so gehandelt haben, also Täter
    gewesen sind, ich nehme das
    Fehlverhalten in mir auf und bin bereit es zu lieben, in mir, denn jetzt bin
    ich Opfer aber einst war jemand von
    dem ich abstamme der Täter und ich übernehme die volle Verantwortung durch
    mein Erleiden das damalige Unrecht in mir wieder gut zu machen.
    Ich hoffe, das kann dazu beitragen, besser die ganze Verantwortung zu
    übernehmen, so wie die Methode es uns nahe bringt,
    Alles liebe

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