Glückstraining 3

Glückstraining 3

Sonntag, den 25. Januar 2009 von Thomas Klüh

Doch woher kommt die Wut, über die ich in Glückstraining 2 geschrieben habe?
Es ist doch klar, dass niemand, außer mir selbst meine Gefühle macht. Ob ich also wütend werde oder Glücksgefühle bekomme hängt einzig und alleine von mir ab, nämlich davon, wie ich eine Situation bewerte. Man kann sehr leicht nachvollziehen, dass die selbe Situation bei dem Einen Angst, bei dem Nächsten Aggression, bei wieder einem Andern Selbstzweifel und bei einem Vierten sogar Verbundenheit auslösen kann. Jeder bewertet diese Situation anders und bekommt dadurch vollkommen andere Gefühle.Angenommen ein Freund besucht dich und sagt:
„Hier sieht es ja mal wieder aus!”.
Dies könnte in uns eine Wut auslösen. Wut auf denjenigen, der dich hier offensichtlich angreift. Dies könnte aber genau so gut eine Angst auslösen. Die Angst, etwas falsch gemacht zu haben. Ich könnte natürlich auch ein Verbundenheitsgefühl bekommen. Denn schließlich sehe ich es ja genau so und es stört mich auch, dass es hier so aussieht. Diese eine Situation könnte genau genommen fast jedes Gefühl auslösen - je nach Bewertung.

Man macht sich also die schlechtesten Gefühle, damit sich dadurch irgendwie die Probleme lösen.
Natürlich macht man dies nicht bewusst! Das Ganze spielte sich ausschließlich im Unterbewusstsein ab. Man stellt alles und jeden in Frage und das nur, weil man denkt, dass man im Recht sei.

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2 Reaktionen zu “Glückstraining 3”

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