Glückstraining 1
Donnerstag, den 22. Januar 2009 von Thomas KlühEs könnte doch so einfach sein. Wir bräuchten uns nur auf das Schöne zu konzentrieren und schon wären wir glücklich. Hierzu bot mir mein Leben ja schon immer mehr als genug Möglichkeiten. Aber was tat ich? Ich schaute ständig auf das, was noch nicht in Ordnung war.
Sogar als mein Leben zu 99 Prozent Perfekt verlief, schaffte ich es immer wieder, unglücklich zu werden. Aber warum? Ich wollte das eine Prozent, das noch nicht in Ordnung war, zuerst noch schnell erledigen, um danach vollkommen glücklich zu sein. Dadurch konzentrierte ich mich jedoch ständig auf die Probleme und lehnt alles ab, was damit in Verbindung stand. Somit bekam ich immer häufiger schlechte Gefühle, was zur Folge hatte, dass ich plötzlich alles schwarz sah. Ich hatte sogar den Eindruck, dass mir das Glück verwehrt wird. Ein Phänomen, welches auch zum Beispiel bei manchen Prominenten immer wieder zu beobachten ist. Sie haben einfach alles und sind doch tief unglücklich.
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