Emotionstraining

Emotionstraining

Mittwoch, den 1. April 2009 von Thomas Klüh

In der Artikelreihe Glückstraining bin ich ja auf eine Übung eingegangen, mit der man sein Glück trainiert. Hier stelle ich nun eine sehr einfache aber dennoch effektive Übung vor, mit der man sich von einem Problemgefühl in ein positives Gefühl umpolen kann:

Immer wenn ein Problem auftaucht, also eine Situation, die du momentan als Problem bewertest, stelle dir folgende Fragen:

• Warum mache ich mir deswegen ein schlechtes Gefühl?
• Ist das sinnvoll?
• Was ist sinnvoller?
Die Antworten werden sich wiederholen:
Zum Beispiel verhält sich dein Partner nicht so wie du es für richtig hältst:

Nun stellst du dir einfach folgende Fragen:

Warum mache ich mir ein schlechtes Gefühl?
Dann könnte als Antwort kommen:
„Weil ich jemanden manipulieren will. Sie soll sich so verhalten wie ich es für richtig halte. Es steht mir doch zu, dass sie sich richtig verhält!” (s. Manipulation)

Ist das sinnvoll?
Ist es denn wirklich sinnvoll, mir deswegen schlechte Gefühle zu machen? Ist es wirklich sinnvoll, jemanden mit meinen schlechten Gefühlen manipulieren zu wollen?
Nein, ist es nicht. Ich will ja glücklich sein. Also macht es doch keinen Sinn, mich künstlich unglücklich zu machen, um einen andern so zu manipulieren, dass ich dann glücklich werden kann.
Ich löse meine Probleme doch immer viel leichter, wenn es mir gut geht! Da habe ich doch viel mehr Energie!
Okay, diese Methode ist also nicht sinnvoll!

Was ist sinnvoller?
Es ist viel sinnvoller, glücklich zu bleiben. Damit habe ich mein oberstes Ziel ja schon erreicht - nämlich glücklich sein.
So werde ich natürlich auch eine viel schönere Realität erleben.
Und mit dieser Energie ist mein Problem ja gar kein Problem mehr, sondern nur noch eine Aufgabe, die ich jetzt lösen werde.
Hey, es ist viel sinnvoller, glücklich zu sein!

Wenn du diese Übung möglichst oft wiederholst, wird dein Unterbewusstsein dieses Muster übernehmen und Glücklichsein als die beste Methode definieren.
Wiederhole also diese Fragen mit dem jeweiligen Problem so oft, bis du dieses Problem nicht mehr als solches erkennst.

Ebenfalls interessant:

Weitere Artikel zu den Tags: , , ,


Einen Kommentar zu "Emotionstraining" schreiben


Footer