Emotionale Entwicklung

Emotionale Entwicklung

Montag, den 31. März 2008 von ()

Die emotionale Entwicklung dient dazu, in erster Linie mit den eigenen Gefühlen aber auch mit den Gefühlen anderer umgehen zu können. Dazu muss man diese Emotionen erst einmal richtig verstehen und einordnen können. Es gibt Menschen, die nicht einmal unterscheiden können, ob es ihnen gerade gut geht, oder nicht. Sie sind zum Beispiel wütend und schreien dich an: „Mir geht’s doch gut!”. Sie definieren Wut sogar als ein befreiendes Gefühl. Dem ist natürlich nicht so! Wut ist ein rein destruktives Gefühl, das sicher in manchen Situationen seine Berechtigung hat – aber es ist und bleibt destruktiv und vernichtend.

Dann gibt es Menschen, die können gerade noch unterscheiden, ob es ihnen gut oder schlecht geht. Du fragst sie, wie es ihnen geht und sie antworten: „Gut.”. „Wie gut?”, führst du fort. „Gut halt.”, ist die leicht genervte Antwort.

Als nächstes gibt es Menschen, die unterscheiden schon zwischen: Wut, Angst, Spaß, Genuss, Verbundenheit.

Dann wird es so langsam kompetenter:
Sie unterteilen jedes dieser Gefühle wie ich es hier mit der Verbundenheit darstelle:
Sympathie, Zuneigung, Verliebtheit, Liebe, …

Dann geht es noch weiter, denn die folgende Gattung unterteilt ihre Gefühle noch weiter, wie ich an dem Beispiel Zuneigung darstellen möchte:
Mögen und sich gemocht fühlen.

Es geht noch tiefer. Nehmen wir mal gemocht fühlen:
Man interessiert sich für mich / man will mich dabei haben / ich bin erwünscht / man bildet eine Beziehung (welcher Art auch immer) mit mir…

Natürlich geht es noch weiter:
Jemand interessiert sich – für das, was ich mache / für das was ich kann / für mein Potenzial / für das was ich bin / für mich…

Vielleicht hört sich das Ganze jetzt etwas kompliziert an, ist es aber nicht – versprochen!
Als zweites geht es bei der emotionalen Entwicklung darum, die Instinkte in den Griff zubekommen (s. Emotionstraining) und mit den Emotionen umgehen zu können. Wenn ich mich in meiner Gefühlswelt gut auskenne und es lerne, dieses Klavier zu spielen, werden dadurch Konflikte und Stress auf ein Minimum reduziert und im Gegenzug dazu die konstruktiven, schönen und erfolgreichen Momente des Lebens optimiert. Bei der emotionalen Entwicklung geht es also dahin, einen gekonnten und vor allem bewussten Umgang mit seinen Gefühlen zu entwickeln und darüber auch immer wieder Kontakt zu seinen Bedürfnissen zu bekommen.
Anmerkung:
Man sollte jedoch kein Gefühl von vornherein ablehnen, denn das macht wiederum schlechte Gefühle, sondern es als Hinweis auf anerkennenswerte Bedürfnisse werten.

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3 Reaktionen zu “Emotionale Entwicklung”

  1. Musiklaborant

    Hallo Thomas,
    ich wünsche Ihnen viel Erfolg bei Entwicklungsförderung im Labyrinth der Emotionen,
    Gerd.

  2. Wut und Hass | Emotionstraining

    [...] die sie wegen einer anderen verlassen haben, beim Finanzamt angezeigt werden?In dem Text: „emotionale Entwicklung” bin ich anhand eines schönen Gefühles darauf eingegangen, dass es wichtig ist, ein [...]

  3. Esoterik vs. Exoterik | Emotionstraining

    [...] – emotionale Entwicklung [...]

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