Wünsche werden wahr
Mittwoch, den 7. Mai 2008 von Frank FäderAm letzten Wochenende habe ich mich mal wieder um meine eigene Weiterbildung gekümmert und war auf einem Seminar für sogenannte lösungsfokussierte Strukturaufstellungen (Mehr dazu unter www.syst.info). Wie der Name schon vermuten lässt, suchen wir in dieser Arbeit nicht nach Ursachen von Problemen sondern richten uns konsequent auf den gewünschten Zustand aus.Der Klienten erläutert dabei im Vorgespräch unter anderem, was für ihn alles anders ist, wenn über Nacht ganz plötzlich ein Wunder geschehen wäre, und das, worum es ihm geht, komplett gelöst sei. Für diesen Zustand wählt er dann einen Repräsentanten.
In einer konkreten Aufstellung wählte mich ein Teilnehmer als Fokus (so nennen wir den Repräsentanten, der für den Klienten in Bezug auf sein Anliegen steht). Als ich bereits im Bild stand und dann das Wunder hereingeführt wurde (in diesem Falle eine ersehnte emotionale Haltung) erschien mir dieses wahrlich wunderlich. „Wie der aufgehende Abendstern, geradezu poetisch…” versuchte ich meine durchaus intensiven Empfindungen in Worte zu kleiden. Gleichsam erlebte ich dieses Wunder aber auch als unerreichbar, wie das poetische Idealvorstellungen nun mal so an sich haben. Nach einigen wenigen Interventionen geschah etwas Merkwürdiges; ich begann das ehemalige Wunder mehr und mehr als erreichbar zu erleben. Es war im wahrsten Sinne des Wortes nicht mehr so weit weg. Nur war ich darüber zunächst nicht etwa begeistert, sondern vielmehr beschlich mich eine Mischung aus Enttäuschung und Trauer. Es dauerte einige Momente, bis diese mehr und mehr einer aufkeimenden Aufbruchstimmung Platz machen konnte, die mich dann auch in Richtung Wunder hat gehen lassen; einzig mit dem Unterschied, dass es für mich jetzt kein Wunder mehr war.
Ich habe in dieser Aufstellung sehr intensiv am eigenen Leibe gespürt, was ich theoretisch schon lange wusste, wenn es um Herzenswünsche geht: Der Preis für die Erfüllung eines Traumes ist, dass du aus ihm erwachen musst. Damit geht geradezu zwingend einher, dass dies kein Idealzustand mehr sein kann, denn ein Ideal meint per Definition:
„… das in der Realität nie anzutreffende Vorbildliche, die Vollkommenheit gegenüber der Unvollkommenheit der sinnlich empirischen Erscheinung” (Wörterbuch der philosophischen Begriffe, Meiner).
Immanuel Kant bezeichnet Ideale als regulative Prinzipien, als Richtmaß unserer Handlungen.
Das Ideal, der Traum, der Herzenswunsch gibt also nicht das Ziel vor, sondern die Richtung. Und für diese Orientierung sind sie elementar wichtig. Es geht also auf keinen Fall darum, nicht mehr zu träumen, sondern immer wieder darum, daraus auch zu erwachen.
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Am 7. Januar 2009 um 17:22 Uhr
Ich habe schön ein Jahr nicht geträum-druch Depressionen-fühle ich nichts mehr und ich bin so traurig-das ich kein Land sehe-der Hoffung und der Freude-was kann ich tun?Ich halte es so nicht mehr aus.Bin in einer Tagesklinik-und mir geht es nicht gut dabei-und ich kann nicht sagen was mit mir ist-Achterbahn ja dies ist richtig-
Am 7. Februar 2010 um 18:01 Uhr
Hallo meine Freunde haben sich alle von mir abgewant keiner mag mehr mit mir was zu tun haben bin nur noch depremiert und weiß nicht mehr weiter wünsche mir das die Leute wieder zu mir stehen und ich wieder genau so beliebt bin wie früher und sie es verstehen aus welcher Lage ich gehandelt habe.
Danke