Dein Wille geschehe
Montag, den 7. Mai 2012 von Thomas KlühIn dem Gebet: „Vater unser”, steht an einer Stelle: „dein Wille geschehe”. Nun stelle dir mal vor was geschieht, wenn nach jedem Gedanke den du hast und nach jedem Satz den du sagst Gott (oder das Universum) erwidert: „Dein Wille geschehe”.
Nun überprüfe doch mal ein paar Tage lang genau, was du den ganzen Tag so von dir gibst und vergleiche dies mit dem Leben, das du führst und du wirst einen deutlichen Zusammenhang erkennen. Nun stellt sich die Frage, sprichst du so, weil dein Leben so ist, oder ist dein Leben so, weil du so sprichst.
Für mich stellt sich diese Frage nicht - ich bin Schöpfer meiner Realität. Ich bin in diesem Blog und auf der HP und in meinem Buch: „Mein Weg zum Glück“, bereits oft auf dieses Thema eingegangen. Wenn ich mir nun bewusst werde, dass nach jedem Gedanke, nach jedem Wort und nach jeder Tat Gott sagt: „Dein Wille geschehe”, werde ich mir meiner Gedanken, Worte und Taten wieder bewusster.
Wenn ich an dieser Stelle von Gedanken spreche, meine ich die ursächlichen Gedanken. Hierzu habe ich diese Artikel vor einiger Zeit verfasst: Realitätsgestaltung 1, Realitätsgestaltung 2
Dabei ist noch wichtig zu sagen, dass man nicht die Realität eines anderen bestimmt. Wenn man also auf jemanden schimpft, geht das nicht gegen ihn, sondern man stellt sich in diesem Moment als Opfer dar. Man schimpft zum Beispiel beim Autofahren auf einen anderen Autofahrer - damit bringt man zum Ausdruck: „Ich bin Opfer und der andere ist schuld”. Nun sagt Gott: „Dein Wille geschehe!”, und du bekommst weitere Möglichkeiten, deine Opferdasein zu erleben.
Wenn du nun einen Tag lang mitzählst, wie oft du jammerst, lästerst, schimpfst, klagst, unzufrieden bist, etc. und das in Relation setzt, wie oft du gut über andere sprichst, gut über dich sprichst, zufrieden bist, dankbar bist, deine Lebensfreude zum Ausdruck bringst, etc - weißt du, warum dein Leben genau so ist, wie es ist.



